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Zwei Drittel aller Haushalte noch ohne Alarmanlage

Rauchmelder Zwei Drittel aller Haushalte noch ohne Alarmanlage

Ausgerechnet am abergläubischen Menschen als Unglückstag geltenden Freitag, 13. August, jährt sich heute zum fünften Mal der bundesweite Tag des Rauchmelders. Brandschützer und Produzenten nehmen das zum Anlass, darüber zu informieren, wie man ein Unglück abwendet statt es heraufzubeschwören.

Das gilt auch für den Feuerwehrverband Duderstadt-Eichsfeld, der die Kampagne in diesem Jahr zum dritten Mal mit gezielten Aktionen begleitet: In der Duderstädter Marktstraße, vor dem Rewe-Markt in Gieboldehausen und dem Edeka-Markt in Rhumspringe soll es am morgigen Sonnabend, 14. August, Informationsstände geben, an denen auch Rauchmelder erworben werden können.

Wie wichtig die Installation von Rauchmeldern sei, habe sich erst am 4. August in Seeburg gezeigt, sagt Tobias Steinmetz, Geschäftsführer des Feuerwehrverbandes Duderstadt-Eichsfeld. Dort war ein Hausbewohner durch einen Rauchmelder auf einen Küchenbrand aufmerksam geworden. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage sind immer noch mehr als zwei Drittel aller deutschen Haushalte nicht mit Rauchwarnmeldern ausgestattet. In weiteren sechs Prozent der Haushalte sind Rauchmelder angeschafft, aber noch nicht installiert worden. Dabei ist die Installation von Rauchmeldern in Privatwohnungen inzwischen in neun Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben – samt Nachrüstpflichten und -fristen. Rheinland-Pfalz hat 2003 eine Vorreiterrolle übernommen, Thüringen ist 2008 gefolgt, Niedersachsen noch nicht.

Rauchmelder messen mit Lichtstrahlen, wie klar oder trüb die Luft ist. Sie sind kaum noch größer als eine Untertasse und leicht zu installieren, funktionieren mit optischem und akustischem Alarm, mit und ohne Netzanschluss. „Der heutige Markt bietet eine Vielzahl an Rauchmelderprodukten und sorgt damit beim Verbraucher oft für Unsicherheit, welcher Rauchmelder den besten Schutz bietet“, meint Steinmetz: „Wichtig ist es, auf qualitativ gute und anwenderfreundliche Rauchmelder zu achten.“ Sie würden Komfort und Sicherheit gewähren und weniger Fehlalarme auslösen.

Rauchmelder mit aktivierbarer Stummschaltung eigneten sich sogar für den Einsatz in der Küche. Vernetzte Rauchmelder seien sinnvoll, weil durch dieses Konzept auch entfernte oder wenig genutzte Räume überwacht werden könnten. Räume, die größer als 60 Quadratmeter sind, benötigten allerdings mehr als ein Gerät.

Nähere Informationen unter www.rauchmelder-lebensretter.de und www.feuerwehrverband-duderstadt-eichsfeld.de.

ku

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