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Zwei Gesamtschulen geplant

Untereichsfeld Zwei Gesamtschulen geplant

Mit Beginn des neuen Schuljahres wird es voraussichtlich zwei Gesamtschulen im Untereichsfeld geben. Der Landkreis Göttingen rechnet mit grünem Licht für eine Kooperative Gesamtschule (KGS) in Gieboldehausen. Gleichzeitig hält das Bistum Hildesheim an seinen Plänen für eine Integrierte Gesamtschule (IGS) in Duderstadt fest.

Nachdem die Elternbefragung zur Gesamtschule in Gieboldehausen ausreichendes Interesse der Grundschuleltern an der Einrichtung einer öffentlichen Gesamtschule im Flecken ergeben hatte (siehe auch Text rechts), sei bei der Landesschulbehörde ein entsprechender Antrag gestellt worden, bestätigt Kreisrat Franz Wucherpfennig. Noch im November, spätestens aber bis Februar 2010 rechnet er mit einer Entscheidung. „Ich bin zuversichtlich“, sagt Wucherpfennig, nach den Chancen für ein positives Votum befragt.

Gleichzeitig bekräftigt das Bistum sein Vorhaben, die katholische St.-Ursula-Schule in eine IGS umzuwandeln. Jörg-Dieter Wächter, Leiter der Hauptabteilung Bildung des Bistums, hatte das noch vor Abschluss der Elternbefragung des Landkreises verkündet. Deren Ergebnis habe keinerlei Auswirkungen auf die Pläne des Bistums, sagt Wächter nun auf Anfrage.

Konkordats- oder Privatschule

 

 

Einzig die Rechtsform der künftigen IGS St. Ursula sei noch nicht klar. Bestreben des Bistums sei, sie im Einvernehmen mit dem Landkreis Göttingen einzurichten. Nach Wächters Rechtsauffassung ist es Sache des Landes Niedersachsen, einen entsprechenden Antrag zu stellen. Das Land hat im Rahmen des Konkordats (Staatskirchenvertrag) Verordnungen für die Einrichtung katholischer Schulen vereinbart.

Diese Verordnungen werden derzeit neu verhandelt. Der Abschluss dieser Verhandlungen sei abzuwarten, so Wächter. Nach Tageblatt-Informationen ist damit noch im Laufe dieses Jahres zu rechnen.

Sollte der Landkreis nicht zustimmen, wird die IGS St. Ursula als Privatschule eingerichtet. Dann sei das Bistum zur Finanzierung auf Schulgeld angewiesen. Das solle jedoch so gering wie möglich ausfallen. Am St.-Ursula-Gymnasium Hannover betrage das Schulgeld 60 Euro pro Monat, nennt Wächter ein Beispiel.

Von Ulrich Lottmann

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