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Kein gemeinsam betriebener Windpark am Höherberg in Sicht

Windstille für Bürger Kein gemeinsam betriebener Windpark am Höherberg in Sicht

Die Chancen für einen gemeinsam betriebenen Windpark im Bereich des Höherberges schwinden dahin. Offenbar sind Grundeigentümer wegen Renditeaussichten aus dem Regionalmodell ausgeschert und haben Einzelverträge mit der Unternehmensgruppe UKA (Umweltgerechte Kraftanlagen) abgeschlossen.

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Quelle: Theodoro da Silva

Gieboldehausen. Der Bürgerwindpark, für den es bereits mehr als 100 Interessenten gab, wird aller Voraussicht nach in der Gründungsgesellschaft steckenbleiben.

Das Landvolk Göttingen, das mit der UKA einen Rahmenvertrag abgeschlossen hat, ist weiterhin um eine Grundeigentümer-Gemeinschaft bemüht. Dabei könnten auch Grundbesitzer profitieren, auf deren Flächen kein Windrad errichtet würde. 

  „Bei zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme haben sich die Grundeigentümer vor Weihnachten auf ein Regionalmodell geeinigt, in einer Folgevereinbarung dem gemeinsamen Vorgehen zugestimmt“, sagt Landvolk-Geschäftsführer Achim Hübner.

Dann habe es aber nur von rund der Hälfte der Eigentümer eine Rückmeldung gegeben. In dieser Woche sollen deshalb noch einmal alle Beteiligten angeschrieben werden. „Wenn sich dann nichts tut, wird das Regionalmodell scheitern“, sagt Hübner und bedauert, dass in Gieboldehausen die Chance gemeinsamen Handelns nicht genutzt werde: „Es funktioniert nur dann, wenn die interessanten Flächen dabei bleiben.“

Die aktuelle Entwicklung wird auch von Samtgemeinde-Politikern bedauert, die auf eine regionale Wertschöpfungskette gehofft haben.

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Das  Thema Windkraft beschäftigt die Gemeinde Gleichen seit geraumer Zeit. „Wir von der Politik haben uns gefragt, ob die bestehenden Anlagen ausreichen, oder weitere gebaut werden müssen“, sagt Heinz-Jürgen Proch (SPD), Bürgermeister der Gemeinde Gleichen. Ergebnis: Eine öffentliche Diskussion mit mehr als 140 Teilnehmern.

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