Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
100 Bäume sollen gefällt werden

Liste für Stadtgebiet Göttingen erstellt 100 Bäume sollen gefällt werden

Etwa 100 Bäume auf öffentlichen Gelände sollen gefällt werden. Zuvor wurden sie mehrfach untersucht. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

Voriger Artikel
Gräber in Göttingen sind relativ teuer
Nächster Artikel
Gewusel auf der Jagd nach Schnäppchen

Einer von rund 34000 Bäumen im Kataster.
 

Quelle: Christoph Mischke

Göttingen.  In der Stadt Göttingen müssen rund 100 Bäume gefällt werden. das ist nach Angaben der Stadtverwaltung das vorläufige Ergebnis der Baumkontrolle 2017. Genau so viele Bäume sollen gepflanzt werden.

Insgesamt, so teilt die Pressestelle mit, seien rund 34.000 Bäume auf öffentlichem Gelände in einem Kataster erfasst. Von den 100 Bäumen, die fallen sollen, sollen aber nach Möglichkeit viele am Standort nachgepflanzt werden. Als wesentliche Gründe für die Fällung von Bäumen nennt die Behörde in diesem Jahr vor allem „schlechte Baumvitaliät“, die bis zum Absterben führen kann. Verbunden damit sei eine erhöhte Bruch- und Umsturzgefahr.

Die Überprüfung von Bäumen ab einem Stammdurchmesser von etwa 30 Zentimeter führt der städtische Fachbereich Stadtgrün und Umwelt zusammen mit dem Arbeitskreis Baumschutz der Kreisgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Göttingen durch. Dabei werden die Baumschäden diskutiert und die betroffenen Bäume begutachtet. Das Ergebnis der Beratung wird dem Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz am 26. September vorgestellt.

Als Service hat die Stadtverwaltung alle Standorte der sogenannten Baumfällliste unter www.baumschau.goettingen.de auch für mobile Endgeräte in den Internet-Stadtplan integriert. Dort finden sich neben einem Foto des Baumes auch Angaben zu Baumart, Stammdurchmesser, Standort und zum Schadensbefund. Ermöglicht hat dieses Informationsangebot der Stadt die enge Zusammenarbeit der Fachdienste Stadtgrün sowie Bodenordnung, Vermessung und Geoinformation.

Die Stadt Göttingen überprüft alle im Baumkataster erfassten Bäume auf städtischen Grün- und Freianlagen, an Gewässern sowie an Straßen regelmäßig. „Der Turnus richtet sich dabei nach dem Alter und Zustand des Baumes sowie nach der Sicherheitserwartung an dem jeweiligen Standort“, teilt die Stadt mit. So kann es nötig sein, Bäume mit entsprechenden Vorschäden halbjährlich zu kontrollieren, andere hingegen lediglich alle drei Jahre.

Die Kontrolle erfolge durch zertifizierte Baumkontrolleure überwiegend im Zeitraum von März bis September eines Jahres. Dabei wird der Baum vor Ort in Augenschein genommen und durch eine Klopfprobe auf Defekte im Wurzel-, Stamm-, oder Kronenbereich überprüft. Sollte die Sicht-Kontrolle keine eindeutige Beurteilung zulassen, werden die Bäume von speziellem Personal nachkontrolliert. Dann werden nach Angaben der Behörde von einem Fachagrarwirt für Baumpflege die weiteren Vorgehensweisen festgelegt. Das können Schnittmaßnahmen, der Einbau von Kronensicherungssystemen oder auch eine Fällungen sein. Sofern die Untersuchung keine abschließende Diagnose erlaubt, wird bei einer dritten Prüfstufe ein öffentlich bestellter Sachverständiger eingeschaltet.

Nach Abschluss des Verfahrens werden die nötigen Fällungen dem Arbeitskreis Baumschutz der Kreisgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz vorgestellt. Dort wird ein weiteres Mal die Notwendigkeit einer Baumfällung im Einzelfall diskutiert.

Von Britta Bielefeld

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeigenspezial
Die Bilder der Woche vom 18. bis 24. November
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt