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1400 Liter Suppe für einen guten Zweck

"Keiner soll einsam sein" 1400 Liter Suppe für einen guten Zweck

Ab 10 Uhr begeben sich am morgigen Sonnabend vor dem Alten Rathaus wieder bekannte Göttinger an die Suppenkellen. Es werden 1400 Liter Erbsensuppe für den guten Zweck verkauft. Alle Erlöse gehen zugunsten der Tageblatt-Benefizaktion „Keiner soll einsam sein“, die bereits zum 37. Mal läuft. Ziel ist, soziale Einrichtungen in der Stadt zu unterstützen, die sich all jenen widmen, die in Not geraten sind, durch Schicksalsschläge oder persönliche Katastrophen.

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Bei der Suppen-Vorbereitung: Koch Dieter Lautenbacher (Mitte) und Kollegen vom THW.

Quelle: Pförtner

Die Vorbereitungen für das Suppenessen liefen bei der Mannschaft des Technischen Hilfswerkes Göttingen (THW) gestern schon auf Hochtouren. Chefkoch Dieter Lautenbacher und seine Kollegen schnippelten 75 Kilogramm Zwiebeln und trafen weitere Vorbereitungen. Dazu werden in der heutigen Nacht noch rund 300 Kilogramm Erbsen und 200 Kilogramm Fleisch in den großen Topf des THWs gekocht. 1400 Liter Erbsensuppe sind so bis zum frühen Morgen des Sonnabends zubereitet.

An zwei Stationen schöpfen dann die Göttinger Persönlichkeiten aus Kultur, Sport, Kirche, Politik, Handel und Finanzwesen die üppigen Portionen im Rahmen dieser traditionellen Aktion aus. Den Auftakt ab 10 Uhr machen die Sozial- und Kulturdezernentin der Stadt, Dagmar Schlapeit-Beck sowie Schuldezernent Ludwig Hecke. Parallel dazu geht eine rot-grüne Koalition ans Werk: Sparkassenvorstand Rainer Hald sowie der Grünen-Politiker und Bürgermeister der Stadt Göttingen Ulrich Holefleisch bekommen Unterstützung durch den Bundesminister a.D. und Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin.

Abgelöst werden diese beiden Gruppen um 10.30 Uhr von Michael Bonder, Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt Göttingen, Tageblatt-Geschäftsführer Günter Giffels sowie an Station zwei von Günter Blümel (Geschäftsführer der Volkshochschule Göttingen) und Jörg Mannigel (Geschäftsführer des Diakonieverbandes Göttingen). Um 11 Uhr treten die Teams Mark Zurmühle (Intendant Deutsches Theater) mit Sohn und Grünen-Politiker Rolf Becker gegen den Kaufpark-Center-Manager Andreas Gruber und die SPD-Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta an. Den zweiten Teil des Vormittages eröffnet ab 11.30 Uhr Citymanagerin Beate Behrens mit CDU-Vertreter Harald Noack, auf der anderen Seite schwingen Bauhofsleiter Volker Hempfing und BG-Legende Ulli Frank die Kellen.

Die vorletzten Paarungen um 12 Uhr bilden Superintendent Friedrich Selter und Polizei-Sprecherin Jasmin Kaatz auf der einen, Martin Schäfer (Leiter der Göttinger Berufsfeuerwehr) sowie Thomas Rath (Leiter der Polizeiinspektion Göttingen) auf der anderen. Abgelöst werden sie um 12.30 Uhr von Norbert Liekmeier (Stadtwerke), Gänseliesel Sarah Ossenberg sowie Dechant Bernd Lauer und Stadtkämmerer Hans-Peter Suermann. Den einsamen Abschluss macht der FDP-Bundestagsabgeordnete Lutz Knopek (ab 13 Uhr).

Von Erik Westermann

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Spendenaktion

Die in einem Monat beginnende jährliche Tageblatt-Benefizaktion „Keiner soll einsam sein“ wirft ihre Schatten voraus. Bereits zum 37. Mal sammeln zahlreiche freiwillige Helfer Spenden für Bedürftige in Göttingen, seit Jahren koordiniert von Tageblatt-Prokurist Wolfgang Stoffel.

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