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146 Bismarcktürme und ein Film

Wochenendkolumne 146 Bismarcktürme und ein Film

Die Premierenkarten für den neusten Tageblatt-Film über die 70er Jahre in Göttingen waren im Handumdrehen ausverkauft. Vom kommenden Montag an ist die DVD in den Geschäftststellen der Redaktion in Göttingen, Jüdenstraße 13 c, und Duderstadt, Auf der Spiegelbrücke 11, erhältlich.

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Tageblatt-Chefredakteurin Ilse Stein

Quelle: EF

Zusammen mit den bereits erschienenen Filmen über die 50er und 60er Jahre hat das Trio der Redaktion, bestehend aus Nadine Eckermann, Marie-Luise Rudolph und Katharina Klocke, damit bereits 30 Jahre Göttinger Stadtgeschichte aufgearbeitet: in Fotos, Filmen und wöchentlichen Zeitreise-Artikeln. Ein ambitioniertes Projekt, das natürlich nicht in den 70ern enden soll. Die Vorarbeiten für einen 80er-Jahre-Film starten wir bereits zum Jahresende. Wer also Filme und Fotos aus den Jahren 1980 bis 1989 besitzt –  die Redaktion freut sich darauf. Doch freuen wir uns erst einmal auf die Premiere unseres neusten Produktes am Sonntag im Göttinger Cinemaxx.

Der Göttinger Bismarckturm kommt darin nicht vor, wie mir erst bei der Lektüre des Zeitmagazins der vergangenen Woche aufgefallen ist. Dort fand ich eine Karte aller Bismarcktürme in Deutschland. Wovon es sage und schreibe 146 zwischen Plön und Konstanz gibt. Bis zu 45 Meter hoch sind diese Gedenktürme, die angeblich alle auf die Idee von studentischen Bismarckfans zurückgingen, die nach dem Tod des Reichskanzlers einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben haben.

In Göttingen entstand der 31,5 Meter messende Bismarckturm hoch über der Stadt auf dem 323 Meter hohen Kleperberg. Eingeweiht wurde er am 18. Juni 1896, also vor 116 Jahren. Aber erst Mitte der 1980er Jahre entstand erstmals ein Verzeichnis aller weiteren 145 Bismarcktürme. Die nächstgelegenen gibt es übrigens in Kassel, Sondershausen, Höxter, Bad Lauterberg und Eschwege. Bis zum April 2013 müssen wir nun allerdings warten, um das Göttinger Exemplar in all seiner Pracht mal wieder zu besteigen. Im Winter nämlich bleibt der Turm geschlossen.

Da widmen wir uns erst mal den jahreszeitlichen Freuden. Zunächst der Erbsensuppe, die heute im Kaufpark zu Gunsten der Tageblatt-Weihnachtshilfe-Aktion verkauft wird. Ehrenamtliche prominente Helfer bedienen ab 10 Uhr die Schöpfkelle, Musik der Bigband des Polizeiorchesters Niedersachsen gibt es auch dazu. Danach sind es lediglich noch elf Tage, und der Weihnachtsmarkt wird eröffnet, am Mittwoch vor dem 1. Advent.

Zwei Sonntage davor, also am morgigen 18. November, wird in ganz Deutschland aber erst einmal der Volkstrauertag begangen. Er gilt der Ruhe und dem stillen Gedenken. Aus diesem Grunde sind öffentliche Musikveranstaltungen  üblicherweise nicht gestattet. Gedacht werden soll der zahlreichen Opfer von Kriegen und sonstigen Gewalttaten. Und zwar nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auf der ganzen Welt.

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