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150 000 Euro für Abriss

Ehemalige Tiermedizin 150 000 Euro für Abriss

Es tut sich etwas auf dem Gelände des ehemaligen tierärztlichen Institut . Zwar ist immer noch kein Investor für ein Hotel gefunden, doch inzwischen schreitet der Abriss auf dem rund 9000 Quadratmeter großen Gelände am Groner Tor voran.

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Plattgemacht: Abrissarbeiten sollen im Frühjahr abgeschlossen sein.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Inzwischen ist bereits das ehemalige Vereinsheim der Marinekameradschaft abgerissen worden. Vor mehr als drei Jahren, im Juli 2009, hatte der 130-Mitglieder-Verein das Heim an der Groner Landstraße aufgeben müssen. Das Holzhaus im städtischen Besitz war dem Verein gekündigt worden, weil es einem Hotelbau weichen sollte.

„Nach der Freilegung, Asbestentfernung, Räumung der Gebäude und erfolgtem Abriss der Leichtbauten und den vorliegenden Kostenschätzungen werden die Kosten für die gesamten Abrissmaßnahmen rund 150 000 Euro betragen“, sagt Stadtsprecher Hartmut Kaiser. Nach einer erneuten Untersuchung von Fledermausvorkommen und einer Ausschreibung soll der Abriss der „massiven Bauten“ im Frühjahr erfolgen. Die Stadt hatte das Gelände, wie Kaiser erläutert, vom Land Niedersachsen gekauft. Angaben zum Kaufpreis könne er aus Gründen des Vertrauensschutzes des Vertragspartners“, nicht nennen.

Der Wunsch von Verwaltung und Rat ist es weiterhin, dass auf dem Gelände ein Hotel sowie Dienstleistungs- und Einzelhandelsangebote entstehen. Kaiser: „Zur Zeit gibt es drei interessierte Investoren, die namentlich nicht genannt werden möchten.“ 2010 hatte sich der Gewinner eines Investorenwettbewerbes für das Areal von dem Vorhaben verabschiedet, auf dem Gelände ein Hotel zu bauen. Seitdem sucht die Stadt nach einem Investor. Auch der Gräfliche Landsitz aus Nörten-Hardenberg hatte zunächst Interesse gezeigt, Hotel-Pläne dann aber wieder verworfen.

Der von der CDU vorgebrachte und Bauausschuss abgesegnete Plan, auf der ehemaligen Institutsfläche übergangsweise einen Parkplatz einzurichten, sei aus verschiedenen Gründen wie Höhenunterschiede oder die Bodenbeschaffenheit verworfen worden, erklärt Kaiser. Sie würden Erstellungskosten verursachen, die durch eine übergangsweise Nutzung nicht zu rechtfertigen wären. Die Parkplätze an der ehemaligen Marinekameradschaft würden Ende November aber wieder verfügbar sein.

Von Michael Brakemeier

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