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150 000 Tonnen Salz für den Winter

Vorräte gesteigert 150 000 Tonnen Salz für den Winter

Die kalten Tage kommen. Und mit ihnen das Streusalz – und zwar jede Menge davon. In Niedersachsen stehen 150 000 Tonnen bereit, um Straßen und Autos zu pökeln. 150 000 Tonnen – das sind für das Land Niedersachsen im Schnitt 3,15 Tonnen pro Quadratkilometer und 19 Kilogramm pro Einwohner.

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Wieder ein alltägliches Bild auf den Straßen auch in der Region: Streufahrzeug im Einsatz.

Quelle: Mischke

Göttingen. Damit wird für das Land zwischen Nordseeküste und Kaufunger Wald etwas weniger kalkuliert als für die gesamte Bundesrepublik, die sich mit 1,7 Millionen Tonnen Streusalz eingedeckt hat. Das bedeutet für jeden bundesrepublikanischen Quadratkilometer – egal ob Feld, Wald, Flur, Asphalt oder Stadt – 4,75 Tonnen oder 20 Kilo pro Einwohner. Für das Göttinger Stadtgebiet sind etwa 900 Tonnen Streusalz eingelagert. Im Winter 2011/12 wurden 300 Tonnen verbraucht, im Jahr davor 1600. Im Winter 2009/10 waren es 2200 Tonnen.

Aufgrund der Streusalzknappheit des vergangenen Winters hatte die niedersächsische Straßenbauverwaltung die Lagerkapazitäten für Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen deutlich aufgestockt. Nach den Wintern 2009/20 und 2010/11 waren die Lagerkapazitäten für Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen kurzfristig verdoppelt worden, erklärt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

Mehr als 600 Winterdienstfahrzeuge für den Einsatz

In ganz Niedersachsen stehen mehr als 600 Winterdienstfahrzeuge für den Einsatz bereit – 150 für die Autobahnen, 450 für die Bundes- und Landesstraßen. Winterdienst ist für 17 700 Kilometer vorgesehen. Davon sind etwa 1400 Kilometer Autobahnen, 4700 Kilometer Bundesstraßen, 8000 Kilometer Landesstraßen und 3600 Kilometer Kreisstraßen. Ein Streufahrzeug, beladen mit fünf Kubikmetern Streusalz und zwei Kubikmetern Sole, kann eine Streuschleife von 40 bis 50 Kilometern bedienen. Bei einem landesweiten Winterdiensteinsatz werden an einem Tag etwa 5000 Tonnen Streusalz benötigt.

Für Natur und Umwelt ist das flächendeckende Salzen des Straßennetzes ausgesprochen schädlich. Das Salz löst sich, sickert in den Boden und reichert sich in den Wurzeln an. Die Pflanzen können sich dann nicht mehr ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgen und sterben ab. Meist werden akute Schäden erst im Sommer sichtbar – beispielsweise, wenn zuvor gesunde Bäume plötzlich braune Blätter bekommen. Außerdem gefährdet Salz das Grundwasser.

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Der Winter naht

Zum Wochenende ist nasskaltes Wetter vorhergesagt, die Winterdienste von Stadt, Landkreis und Landesbehörde sind auf einen ersten Glätteeinbruch vorbereitet.

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