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150 000 Tonnen Salz für den Winter Kommentar: Geliebtes Salz

Vorräte gesteigert

Kommentar: Geliebtes Salz

Wieder ein alltägliches Bild auf den Straßen auch in der Region: Streufahrzeug im Einsatz.

© Mischke

Es ist schon ein Kreuz mit der Umweltliebe der Deutschen: So sorgen sich die Bürger um Phosphatspuren im Trinkwasser, deren Jahresmenge derjenigen einer durchschnittlichen Dauerwurstscheibe entspricht, und wer ein etwas größeres Auto fährt als den handelsüblichen

Regalkleinkompaktwagen, muss sich böse Blicke und ebensolche Sprüche gefallen lassen.

Beim Streusalz aber meckert außer einigen fundamentalistischen Naturschutzorganisationen kaum einer. Seit den 1960er Jahren haben sich die bundesdeutschen Autofahrer daran gewöhnt, dass ihre Heimat mit nunmehr 4,75 Tonnen Salz pro Quadratkilometer berieselt wird – pro Jahr, wohlgemerkt. Und das zum Teil, bevor es friert –  es könnte ja noch glatt werden.

Jeder, der schon einmal in skandinavischen Ländern zur Winterzeit unterwegs war, weiß, wie unproblematisch man dort unterwegs ist, auch auf Schnee. Das Rezept: nur so schnell fahren, wie es die Straßenverhältnisse erlauben.
Deutsche Autofahrer ticken anders. Motto: lieber so schnell fahren wie nur irgend möglich, und wenn man auf einer durch Salz angetauten, aber wieder überfrorenen Straßenoberfläche aus der Kurve fliegt, ist natürlich nicht der Fahrer schuld, sondern die Straßenbehörde, weil sie nicht genug gesalzen hat. Wäre schön, wenn dieser Unsinn aufhört.

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