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20 000 Lastwagen transportieren Boden

Autobahn 7 mit Kalk getrocknet 20 000 Lastwagen transportieren Boden

Etwa 20 000 Lastwagen-Ladungen Boden werden in den kommenden Monaten vom Göttinger Königsbühl zur Autobahn 7 bei Elliehausen und Holtensen gebracht. Das sind etwa 300 000 Kubikmeter oder 560 000 Tonnen Erde. Aus ihr werden Lärmschutzwälle entlang der sechsspurig ausgebauten A 7 aufgeschüttet.

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Kein Schnee und keine Quell-Terrasse: Auf der Bodendeponie wird Kalk zugemischt.

Quelle: Mischke

Das soll Ruhe bringen, entlastet indirekt aber alle Bürger Göttingens: Die nahezu ausgelastete Bodendeponie wird abgetragen und die Stadt muss nicht so bald für viel Geld eine neue Fläche erschließen. „Das verlängert die Nutzungszeit der Deponie um 15 Jahre“, sagt Dirk Brandenburg, kaufmännischer Geschäftsführer der Göttinger Entsorgungsbetriebe.

Minderwertiger Boden

Die Stadt sei froh, wenn der eher minderwertige Boden anderweitig Verwendung finde. Die Landesbehörde für Straßenbau- und Verkehr bekomme ihn darum geschenkt, ergänzt Brandenburg. Sie müsse ihn nur selber von der Deponie abtransportieren. Dort werde der Boden noch mit Kalk vermengt, erklärt Rainer Engelhardt, Projektleiter für den A-7-Ausbau im Bereich Göttingen bei der Geschäftstelle der Landesbehörde in Gandersheim. Der Boden sei zu nass, der Kalk entziehe ihm Feuchtigkeit. Dadurch lasse er sich besser auf den Lärmschutzwällen verdichten.
Bis die 300 000 Kubikmeter Boden abgefahren und die Lärmschutzwälle fertig aufgebracht sind, werde sicher ein Jahr vergehen, sagt Engelhardt. Der Schutzwall auf der Ostseite der A 7 werde sich von Elliehausen um Holtensen herum bis auf Höhe des Holtenser Berges entlang ziehen.
Die Bodendeponie der Stadt Göttingen liegt nördlich des Holtenser Berges an der Ostseite der A 7 und an der Bahntrasse Göttingen-Bodenfelde. Unmittelbar daneben befinden sich eine Bauschuttdeponie und das Göttinger Kompostwerk. Auf der Bodenhalde können Bauherren und Firmen nicht benötigte Erde aus Baugruben entsorgen.

us

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