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200 freiwillige Helfer beim Frühjahrsputz in Rosdorf

„Da lag auch eine Unterhose“ 200 freiwillige Helfer beim Frühjahrsputz in Rosdorf

„Das lief hervorragend“, sagte Sieboldshausens Ortsbürgermeister Albrecht Trieselmann. Fast 40 Helfer aus allen Vereinen des Dorfes und auch viele andere waren allein in Sieboldshausen dem gemeindeweiten Aufruf „Rosdorf putzt sich fein raus“ gefolgt.

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Viel Laub gesammelt: Helmut Kripahl, Klaus Knoke und Torsten Lehmköster in Sieboldshausen.

Quelle: Heller

Sieboldshausen/Rosdorf. Die Altersspanne der freiwilligen Müllsammler habe von zwei bis 80 Jahre gelegen, freute sich Trieselmann über die gemeinschaftliche Aktion. Beim Großreinemachen rund ums Sieboldshäuser Feuerwehrhaus etwa harkten Helmut Kripahl, Klaus Knoke und Ortsbrandmeister Torsten Lehmköster Laub zusammen – fast 15 große blaue Säcke standen bereits am Mittag zur Abholung parat. „Einmal im Jahr kann man schon mal beim Saubermachen helfen“, sagte Kripahl. 

Auch in Rosdorf war es für viele Bürger selbstverständlich, beim Frühjahrsputz mitzumachen. Bernd und Magdalene Voigt sowie Doris und Ludwig Gerde von der örtlichen Wandervereinigung waren am Straßenrand in Richtung Obernjesa aktiv. Das Bücken und in den Straßengraben hinabsteigen lohnte sich: Reichlich Plastik, Holz, Papier, Glasflaschen und eine Radkappe summierten sich. Die Bilanz der beiden Paare: „Vier Säcke voll.“

Gar nicht in Säcke zu packen waren hingegen die angekokelten Matratzen, die die Gruppe um „Familie Diehl“ und Mitglieder des neu gegründeten Rosdorfer Bildungs-Netzwerkes „Robinet“ im Bereich Wartberg fanden. „Es liegt in unser aller Verantwortung, dass unsere Gemeinde sauber und aufgeräumt ist“, betonte Gerhard Diehl.

Dazu gehöre auch, als Familie Müll zu sammeln. Ein bisschen sei das natürlich auch Bildungsarbeit, denn „dabei lernen die Kinder, was die Leute so alles wegwerfen“. Die neunjährige Laetitia Diehl zählte ihre besonderen Fundstücke auf: „Matratze, Taschen…“ Die fünfjährige Jette Jakobsen unterbrach die Ältere und ergänzte: „Da lag auch eine Unterhose“.

Viele der Helfer aus Rosdorf trafen sich nach getaner Arbeit zum Grillen am Feuerwehrhaus. Dafür hatten Laetitia, Jette, Melina und Jakob sogar eigens Paprika geschnippelt und mitgebracht. Und während „Familie Diehl“ bereits Würstchen und Paprika futterte, freuten sich Wolfgang Kailuweit und Joachim Usebach, Bauhofleiter und Bauhof-Vorarbeiter, über die erfolgreiche Aktion „Rosdorf putzt sich fein raus“.

Gemeindeweit hätten  „weit über 200 Personen“ mitgemacht, so Kailuweit. In Rosdorf seien es etwa 100 Helfer gewesen, in den Ortsteilen durchschnittlich 15. Ganz begeistert war er vom Engagement der Sieboldshäuser: „Großartig“, bestätigte er das Lob des Ortsbürgermeisters.

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Neuer Teilnehmerrekord
Große Ausbeute: Bürgermeister Ulrich Holefleisch (mit Tüte in der Hand) sammelt mit der „Neuen Arbeit Brockensammlung“ im Levinpark.

30 Kubikmeter Kippen, Plastiktüten, Flaschen, Batterien und typischer Hausabfall. Das sind 3100 Kilogramm. So viel haben die freiwilligen Helfer beim Göttinger „Frühjahrsputz XXL 2013“ in der vergangenen Woche gesammelt. Und sie haben während zur zehnten Aktionswochen wieder einen Rekord aufgestellt.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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