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200 weitere Wohnungen für Grone

Wohnblocks werden saniert 200 weitere Wohnungen für Grone

200 neue Wohnungen will die Berliner Adler Real Estates in Grone schaffen. Dazu werden viele der drei- und vierstöckigen Wohnblocks, die dem Unternehmen dort gehören, um ein Stockwerk erhöht. Der Ortsrat stimmte den beiden notwendigen Aufstellungsbeschlüssen für das Bebauungsplanverfahren zu.

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Quelle: gt

Grone. Über 1098 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 74000 Quadratmetern verfügt das Berliner Unternehmen bereits in Grone. Die Gebäude stehen in Grone-Süd auf einer 14 Hektar großen Fläche zwischen Hilsweg und Elmweg, Harzstraße, Rodeweg und Sollingstraße. In Grone-Nord befinden sie sich auf einer neun Hektar großen Fläche zwischen Siekweg und Krugstraße, Zehntscheuerstraße und Rehbach. Beide Flächen werden nun neu beplant.

Die Berliner wollen die Gebäude energetisch sanieren. 1000 Balkone mit einer Gesamtfläche von 5000 Quadratmetern sollen neu entstehen. Zukünftig fünfstöckige Gebäude erhalten einen Fahrstuhl. Die Zahl barrierefreier Wohnungen steigt.

Die Stadt regt an, Wohnungen zusammenzulegen, um im Quartier neue Kindertagesstätten zu schaffen. Eventuell werden diese auch auf den großen Günflächen zwischen den Gebäuden gebaut. In einem städtebaulichen Vertrag mit dem Investor will sich die Stadt zu einer Neugestaltung des Wohnumfelds mit zusätzlichen Spielplätzen und Treffpunkten verpflichten.

Der Ortsrat forderte eine Informationsveranstaltung für Anwohner. Die Baumaßnahmen, die sich über zwei bis drei Jahre erstrecken werden, sollen bei laufendem Mietbetrieb erfolgen. Der genaue Baubeginn, möglicherweise bereits 2018, steht noch nicht fest. Der Grund: Adler Real Estates will bestimmte Arbeiten, etwa den Bau der Balkone, mit ähnlichen Aufträgen in anderen Städten zusammenlegen, um so bessere Preise zu erzielen. Das gesamte Investitionsvolumen beläuft sich auf 74 Millionen Euro.

Nach Vorstellung des Ortsrats soll der Bereich an der Kreuzung Elmweg / Rodeweg, wo früher die Blaue Halle der Firma Dawe stand, aus dem Bebauungsplan herausgenommen werden. „Dieser Bereich ist bereits ausreichend beplant“, stellte Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr (SPD) klar.

Von Michael Caspar

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