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2011: Hochwasserschutz und Dorferneuerung

Neujahrsempfang 2011: Hochwasserschutz und Dorferneuerung

Rund 450 Gäste sind zum Neujahrsempfang des Flecken Bovenden ins Bovender Bürgerhaus gekommen.

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Kein Platz mehr frei: Große Resonanz herrscht beim Bovender Neujahrsempfang im Bürgerhaus.

Quelle: Heller

Mit guten Wünschen von Rat und Verwaltung verband Bovendens Bürgermeisterin Heidrun Bäcker (SPD) einen Rückblick auf das vergangene und einen Ausblick auf das kommende Jahr.

„Für die deutsche Wirtschaft war das abgelaufene Jahr ein Jahr der Erholung“ resümierte Bäcker mit Blick auf die anhaltende Wirtschaftskrise in Europa. „Auch im Flecken Bovenden spüren wir den positiven Trend.“ Während er 2009 bei den Gewerbesteuereinnahmen noch einen Minusrekord von 400 000 Euro hinnehmen musste, sind 2010 wieder rund 2 Millionen Euro in die Gemeindekasse geflossen. Mit dieser Summe werde auch 2011 gerechnet. In Folge der positiven Entwicklung weist der Haushalt für 2011 statt der prognostizierten 2,5 Millionen Euro nur noch ein Defizit von 1,1 Millionen Euro auf.

Bäcker erinnerte an die zahlreichen Maßnahmen, die mit Hilfe des Konjunkturpakets und aus eigener Kraft verwirklicht wurden. Mit der Sanierung des alten Daches im Freibad Reyershausen habe die Gemeinde „einen Schandfleck auf jedem Foto“ beseitigt, gerade rechtzeitig zum Jubiläum: In diesem Jahr wird das Freibad 50 Jahre alt. Im Sinne der Familienfreundlichkeit wird derzeit eine dritte Gruppe an die Krippe in Bovenden gebaut. Auch Kinder mit Handicap will die Arbeiterwohlfahrt als Träger dort aufnehmen.
Die größte Baumaßnahme 2011 betrifft laut Bäcker die Dorferneuerung in Billingshausen. Die Kosten seien nicht nur für die Gemeinde, sondern auch für die Anlieger eine große Belastung. „Rat und Verwaltung werden alles dafür tun, damit die Kosten der Maßnahme möglichst niedrig gehalten werden und auch deren Umverteilung möglichst gerecht erfolgen kann“, versicherte die Bürgermeisterin. Bereits Ende Dezember habe die Gemeinde den Förderbescheid über 290 000 Euro für den Hochwasserschutz im Altdorf Bovenden erhalten. 330 000 Euro investiert der Flecken für den vorbeugenden Brandschutz in der Grundschule Bovenden. Der Betriebshof braucht einen neuen Unimog, Kostenpunkt 110000 Euro.

Als Beispiele für gelungene interkommunale Zusammenarbeit nannte Bäcker den Anschluss von drei Bovender Ortsteilen an die Kläranlage Nörten, im interkommunalen Area 3 sei das letzte große Grundstück mit 1,2 Hektar auf Bovender Gebiet an die Bovender Spedition Quandt veräußert worden.

Als weitere Aufgaben für 2011 nannte die Bürgermeisterin die Suche nach einem Investor für weitere Seniorenwohnungen in Bovenden sowie die Entscheidung über die Konzessionsverträge für Strom. Die Gemeindewerke haben sich neben der Eon Mitte als Konzessionsnehmer für den gesamten Flecken beworben. In Richtung Landrat schickte Bäcker den Appell, endlich einzusteigen „in eine ernsthafte Prüfung der Chancen einer Regionsbildung in Südniedersachsen“.

Von Ute Lawrenz

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