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2015: Burg Plesse wird 1000 Jahre alt

Jubiläumsfeierlichkeiten 2015: Burg Plesse wird 1000 Jahre alt

1015 wurde die Burg Plesse von Bischof Meinwerk erstmals urkundlich erwähnt. 2015 feiert sie also ihren 1000. Geburtstag. Schon seit einem Jahr steckt der Verein „Freunde der Burg Plesse“ in den Vorbereitungen dieses besonderen Geburtstags. Seit seiner Gründung 1978 kümmert sich der Verein um den Erhalt und die Erforschung der Burg.

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Burg Plesse in Bovenden: 2015 wird sie 1000 Jahre alt.

Quelle: CR

Bovenden . So gehöre sie mittlerweile zu einer der bestuntersuchten Burganlagen, sagt der Vorsitzende Thorsten Heinze. Jetzt stellte er die Pläne für das 1000-jährige Jubiläum dar: Neben einer mehrwöchigen Ausstellung seien ein Festakt und weitere Veranstaltungen geplant.

Die große Ausstellung wird laut Heinze auf dem Burgen-areal verwirklicht. Geplant seien die Restaurierung des Pforthauses und die Einrichtung von Ausstellungsräumen dort. Wenn möglich, solle der alte Fachwerkaufbau wieder hergestellt werden. Vorgesehen ist derzeit auch die Restaurierung des archäologischen Raums am Pforthaus. Auch dort soll eine Ausstellungs- und Nutzfläche entstehen.

Dreidimensionale Darstellung der Burg

Die Hofebene des kleinen Turms möchte der Verein öffnen und den spektakulären Kleinsäugerfunds dort zeigen. Dort soll eine Treppe angebaut werden, die den Turm in halber Höhe wieder zugänglich macht. In den Turm sei man früher über ein Treppenhaus gelangt, welches an die Kapelle anschloss. Der Verein möchte zum Jubiläum verborgene Räume für die Besucher öffnen. Auch im großen Turm  wollen die Freunde der Burg neue Ausstellungsmöglichkeiten schaffen – mit Beamerpräsentation der dreidimensionalen Darstellung der Burg.

Zusammen mit dem Göttinger Theater im OP (ThOP) wird laut Heinze ein historisches Theaterstück erarbeitet. Nicht nur im ThOP soll es aufgeführt werden. Auch auf der Burg soll es zu sehen sein.

Voraussetzung für diese Maßnahmen seien Sponsoren und die enge Abstimmung mit dem staatlichen Baumanagement, betont Heinze. Das Baumanagement sei verantwortlich für die Unterhaltung der Burg im Besitz des Landes. Ausschlaggebend bei allen Entscheidungen sei die Denkmalpflege. Sie habe bei allen Maßnahmen das letzte Wort.

„Der Verein möchte die Burg als weithin sichtbares Wahrzeichen des Landkreises erlebbar machen“, kündigt Heinze an. Bereits jetzt wurde eine Serie an Pins aufgelegt, die das Wappen des Vereins zeigen.

Von Ute Lawrenz

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