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2261 Waschbären gehen im Landkreis Göttingen in die Falle

Auf dem Vormarsch 2261 Waschbären gehen im Landkreis Göttingen in die Falle

Der aus Hessen eingewanderte Waschbär ist im Landkreis Göttingen weiter auf dem Vormarsch. Im Bereich der Jägerschaft Göttingen wurden im vergangenen Jagdjahr 1132 gefangen, fast doppelt so viele wie im Jahr davor. Im gesamten Landkreis mit den Jägerschaften Duderstadt und Münden sowie den niedersächsischen Forstämtern wurden 2261 Waschbären erlegt.

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Waschbären weiter auf dem Vormarsch: Jäger fangen im Landkreis Göttingen 2261 Tiere.

Quelle: dpa/Heyder

Güntersen. Waschbären seien in allen Revieren anzutreffen, so der stellvertretende Kreisjägermeister Ernst-Friedrich Wille. Sie richteten immer mehr Schäden beispielsweise als Nesträuber an. Wenn nichts mehr gehe, wanderten sie weiter. Die Pelztiere, die auch schon bis in die Städte vorgedrungen sind, werden üblicherweise mit Fallen gejagt.

Einige Spezialisten unter den Jägern kümmerten sich intensiv darum, andere weniger, so Wille. Im Streckenbericht für das Jagdjahr 1999/2000 wurden nur 33 Waschbären aufgezählt.

Auch die Zahl der Wildschweine nimmt zu. Als Ursache nennen die Jäger den vermehrten Maisanbau. Im Bereich der Jägerschaft Göttingen wurden im Jagdjahr 1565 Schwarzkittel erlegt, 64 davon wurden bei Straßenunfällen getötet. Im vorigen Jagdjahr wurden  nur 982 Wildschweine gezählt.

Die Zahl lag allerdings vor einigen Jahren auch schon einmal über 1600. Landkreisweit wurden 3274 Wildschweine erlegt. Während der Jahreshauptversammlung der Göttinger Jägerschaft am Wochenende in Güntersen wurden bei der Hegeschau diesmal besonders viele mächtige Eckzähne von kapitalen Keilern präsentiert.

46 400 Hektar Jagdfläche

Neben 1591 Stück Rehwild werden im Streckenbericht der Jägerschaft unter anderem 130 Feldhasen, 1343 Füchse, 859 Rabenkrähen und 238 Dachse aufgeführt. Erstmals sind auch wieder fünf Kormorane dabei. Jäger würden von Anglern gebeten, einzugreifen, wenn Kormorane an Teichen und Fließgewässern gehäuft auftauchten, so Wille.

Jäger sollten auf ihrem Recht bestehen, über Fallwild auf den Straßen in ihrem Revier informiert zu werden, mahnte Vorsitzender Dieter Hildebrandt, an. Die Jägerschaft hatte im Streit um die Jagdsteuer das Einsammeln von Fallwild den Straßenbaulastträgern wie dem Landkreis überlassen.

Die Jagdfläche der Jägerschaft Göttingen beträgt rund 46 400 Hektar mit 123 Revieren . Davon sind 78 gemeinschaftliche und 45 Eigenjagdbezirke. Die Jägerschaft Göttingen hat derzeit 583 Mitglieder mit steigender Tendenz in sieben Hegeringen.

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