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2900 Helfer beim Göttinger Frühjahrsputz XXL

Zehn Aktionsjahre 2900 Helfer beim Göttinger Frühjahrsputz XXL

Es ist die zehnte Aktion dieser Art und wieder putzt sich Göttingen zum Frühjahr auf Rekordniveau heraus: Fast 2900 Göttinger sind in dieser Woche überall im Stadtgebiet unterwegs, um auf Wegen, Spielplätzen, in Parks und anderen öffentlichen Bereichen in ihrem Wohnumfeld Müll einzusammeln.

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Müllberg: Im Levinpark ist die Brockensammlung auf Sammeltour.

Quelle: Vetter

Göttingen. Am Montag gab Bürgermeister Ulrich Holefleisch (Grüne) den Startschuss zum „Göttinger Frühjahrsputz XXL 2013“. Gemeinsam mit den Abschlussklassen aus dem zwölften Jahrgang der Förderschule am Tannenberg war er auf dem Hagenberg auf Mülltour – rund um den Standort ihrer Wohntrainingsräume.

Das Bücken fällt ihr schwer, aber Lisa Schuster aus der Klasse 12b lässt nichts achtlos liegen. Plastikbecher, Tüten und Zigarettenschachteln hat sie schon mit ihrer Holzzange aufgelesen. Die Schülerin findet die Aktion gut, sie ist nicht zum ersten Mal dabei. Die Förderschule beteiligt sich seit Jahren am Frühjahrsputz XXL – ebenso wie viele andere Schulen, Vereine, Sportgruppen, Kartenrunden oder ganz private Gruppen.

Fast 2900 Teilnehmer hätten sich in diesem Jahr angemeldet, sagt Maja Heindorf, Pressesprecherin der Entsorgungsbetriebe (GEB). Die Gruppen sammelten an 69 Standorten im ganzen Stadtgebiet – „ehrenamtlich“. Bei Bedarf bekommen sie von den GEB Handschuhen, Greifzangen und natürlich Sammeltüten.

Es ist die zehnte Aktion dieser Art und wieder putzt sich Göttingen zum Frühjahr auf Rekordniveau heraus. Fotos ©Vetter

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Müllwerker holen den gesammelten Unrat später ab. Und der reicht von unzähligen Zigarettenkippen und Schnapsflaschen über alte Kleidung, Reifen und Fahrradgerippen bis zur Jalousie und Autoteilen.

„Leider verstehen es manche einfach nicht, dass man seinen mitgebrachten Müll auch wieder mitnehmen sollte“, bedauert Bürgermeister Holefleisch. Oft werde völlig achtlos alles einfach weggeworfen. Nach zehn Jahren Frühjahrsputz sei es in Göttingen aber auch schon „spürbar besser geworden“, ergänzt Heindorf.

An vielen Stellen sehe es  nicht mehr so schlimm aus wie früheren Jahren, „offenbar sind viele inzwischen schon sensibilisiert“.

Auf die Förderschüler vom Hagenberg trifft das sicher zu. Sie würden inzwischen auch im Alltag außerhalb des Frühjahrsputzes bewusster Müll aufsammeln und vor allem darauf achten, nicht einfach Müll wegzuwerfen, sagt Heike Mengler, Lehrerin der Klasse 12b.

33 Kubikmeter Müll

Seit zehn Jahren ruft die Stadt Göttingen ihre Bürger zum Frühjahrsputz auf. Anfangs wurde nur an zwei Tagen gesammelt, seit 2010 dauert der Frühjahrsputz XXL eine Woche. Die Ausbeute ist beachtlich, schwankt aber: 2010 kamen zum Beispiel elf Kubikmeter Müll zusammen.

Damit könnten 120 Müllsäcke befüllt werden. 2011 registrierten die Entsorgungsbetriebe 33 Kubikmeter. Im vergangenen Jahr war es wieder etwas weniger: 23 Kubikmeter beziehungsweise 1820 Kilogramm Müll. us

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Schrubben für den Saisonstart im Freibad Rosdorf: Mitarbeiter Adrian Requardt (vorne).

Die Temperaturen sinken zwar nachts noch unter den Gefrierpunkt, doch in den Freibädern der Region beginnt langsam der Frühjahrsputz. Die Saison ist schließlich nicht mehr weit. Mitte Mai wollen die meisten Bäder öffnen – also in rund sechs Wochen. Bis dahin gibt es noch viel zu tun.

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