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49 Bewerber für Kämmerer-Posten in Göttingen

Spitzen-Posten 49 Bewerber für Kämmerer-Posten in Göttingen

Für die frei werdende Stelle des Göttinger Kämmerers gibt es 49 Bewerber. Sie kommen nach Angaben der Stadtverwaltung aus dem gesamten Bundesgebiet - einer oder eine aus Griechenland. Im Dezember soll der Rat entscheiden, wer im nächsten Jahr die Nachfolge von Hans-Peter Suermann antritt.

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Hans-Peter Suermann.

Quelle: R

Göttingen. Suermann scheidet im Februar 2018 nach 29 Jahre in führender Position für die Stadt aus. Der Wahlbeamte ist Erster Stadtrat sowie Dezernent für Finanzen, Ordnung und Feuerwehr. Die Stadt hatte die frei werdende Stelle im vergangenen Mai ausgeschrieben. Sie sucht „eine qualifizierte Führungspersönlichkeit, die an der Schnittstelle zwischen Politik und Verwaltung die Herausforderungen einer Kommune motiviert und kreativ meistert“.

In der Verwaltung sind nach Angaben ihres Sprechers Detlef Johannson 49 Bewerbungen dafür eingegangen, neun von Frauen. Die Kandidaten seien mehrheitlich Betriebswirte, Verwaltungswirte und Finanzwirte mit Diplom sowie Juristen, vereinzelt auch Bauingenieur, Wirtschafts-Informatiker, Lehrer, Architekt und Sozialwissenschaftler. „Einige wenige“ Bewerbungen kämen aus Göttingen und der näheren Umgebung, die meisten aus dem gesamten Bundesgebiet.

Das weitere Verfahren: Mitte November sollen sich drei vom Oberbürgermeister ausgewählte Kandidaten in den Ratsfraktionen vorstellen. Anschließend soll sich noch einer von ihnen den Fragen des Personalausschusses des Rates stellen. Der Oberbürgermeister hat bei der Besetzung der Wahlbeamten (Dezernenten) das alleinige Vorschlagsrecht. Gewählt werden sie abschließend vom Rat. Über die Suermann-Nachfolge soll der Rat Mitte Dezember entscheiden. Die B6-Stelle ist ab 2018 mit 9288 Euro monatlich plus Zulagen dotiert.

Ergänzend zum Vorschlagsrecht des Oberbürgermeisters gibt es in Göttingen die Vereinbarung zwischen den Parteien, dass die großen Ratsfraktionen Führungsposten proportional mit einem ihnen nahestehenden Bewerber besetzen dürfen. Traditionell ist das Finanzdezernat CDU-dominiert – Suermann ist seit 1975 Christdemokrat. Alle Fraktionen hatten zuvor allerdings betont, dass an erster Stelle die Kompetenz der Kandidaten stehen müsse.

Von Ulrich Schubert

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