Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
5.000 Tonnen weniger Abfall im Landkreis

Bilanz 2012 5.000 Tonnen weniger Abfall im Landkreis

Rund 54 250 Tonnen Abfälle und Wertstoffe sind im vergangenen Jahr in den Haushalten im Kreisgebiet ohne die Stadt Göttingen eingesammelt worden. Das weist die Abfallbilanz 2012 des Landkreises Göttingen aus. 2011 waren es noch 59 337 Tonnen. Bei gut 137 000 Einwohnern wurden 2012 damit nur noch rund 396 Kilogramm Müll pro Kopf produziert.

Voriger Artikel
Lastwagen fängt Feuer auf A 7
Nächster Artikel
Sanierung wird 330 000 Euro teurer
Quelle: Hagemann (Symbolfoto)

Göttingen. Das sind wie auch in der Stadt Göttingen mit 405 Kilogramm pro Kopf deutlich weniger als im Vorjahr. Hinzu kommen noch gut 35 000 Tonnen Erde, Steine, Bauschutt und Straßenaufbruch, die auf den beiden Deponien in Dransfeld und Breitenberg landen. 

  • Den größten Anteil des eingesammelten Abfalls macht mit 19 814 Tonnen Hausmüll aus. 2011 waren es 20 112 Tonnen Hausmüll.
  • Eingesammelt wurden außerdem rund 3484 Tonnen Sperrmüll .
  • Aus Baum- und Strauchschnitt einschließlich Weihnachtsbäumen kamen 1274 Tonnen zusammen.
  •  121 Tonnen waren Altmetall, 551 Tonnen Elektronikschrott und 26 Tonnen Problemmüll .
  • Das eingesammelte Altpapier betrug 11 313 Tonnen, fast genau so viel wie die 11 566 Tonnen 2011.
  • Zur Verwertung wurden voriges Jahr 3413 Tonnen Glas eingesammelt und 4217 Tonnen Leichtverpackungen .
  • In den Komposttonnen landeten unverändert rund 10 730 Tonnen Bioabfälle .
  • Hinzu kamen 2381 Tonnen Park- und Gartenabfälle . In den Kompostanlagen In Dransfeld und Breitenberg wird daraus Kompost hergestellt.

Die Abfallentsorgung kostete im Landkreis insgesamt rund 10,6 Millionen Euro . Die Hälfte davon entfällt auf die Behandlung in der Anlage in Deiderode und der anschließenden Deponierung. Abfallberatung, Gebührenerhebung, Wertstoffhöfe und sonstige Kosten der Verwaltung berechnet der Landkreis mit gut einer Million Euro.

In Niedersachsen wird ungefähr die Hälfte des Abfallaufkommens verwertet. Damit weniger Abfall entstehe, müsse der Einsatz von Rohstoffen und Ressourcen verringert werden, forderte Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) am Dienstag bei der Veröffentlichung der niedersächsischen Abfallbilanz für 2011.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Unter Bundesdurchschnitt

Die Göttinger machen weniger Müll als die meisten Bundesbürger. Im vergangenen Jahr hat jeder im Schnitt 405 Kilogramm Abfall produziert. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 526 Kilogramm – also mehr als 100 Kilo höher. Dabei machen Papier, Glas, Biomüll und ähnliche wiederverwertbare Abfälle mit 259 Kilogramm je Göttinger Bürger den größten Anteil aus.

  • Kommentare
mehr
Anzeigenspezial
Bilder der Woche 6. bis 12. Januar
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt