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"Richtig stark gelaufen"

Weihnachtsmarktverein zieht positive Bilanz "Richtig stark gelaufen"

Aus, Schluss, vorbei - der Göttinger Weihnachtsmarkt 2016 ist Geschichte. Der letzte Becher Glühwein ist getrunken, der Abbau hat begonnen. Veranstalter Daniel Asmuß vom Weihnachtsmarktverein zieht eine positive Bilanz.

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Der Abbau des Göttinger Weihnachtsmarktes hat noch am Donnerstagabend begonnen.

Quelle: Jan Vetter

Göttingen. 500000-Besucher-Marke scheint geknackt, zumindest deuteten Angaben der Stadtverwaltung daraufhin, sagte Asmuß am Donnerstag, dem letzten Markttag. Vor allem die letzten Tage vor Weihnachten und die drei Tage danach seien für die 77 Standbetreiber noch einmal "richtig stark gelaufen", sagte Asmuß. Der Terroranschlag auf einem Berliner Weihnachtsmarkt am 19. Dezember habe sich seiner Einschätzung nach nicht auf die Weihnachtsmarktbesuche in Göttingen ausgewirkt. Etwas Positives habe der Anschlag sogar für Göttingen gehabt: Bei der Schweigeminute für die Berliner Opfer seien die Menschen in Göttingen "näher zusammengerückt" und hätten sich "sehr verbunden" gefühlt.

Der Abbau des Marktes hat noch am Donnerstagabend begonnen. 90 Prozent sei dann bis Freitagabend abgebaut. "Bis zum 31. Dezember ist dann alles verschwunden", sicherte Asmuß zu.

Wie in den Jahren zuvor war ein Kritikpunkt der Besucher, dass der Markt nur bis 20.3o Uhr geöffnet hat. Veränderungen daran müssen jedoch im Weihnachtsmarktbeirat und auch im Rat der Stadt beschlossen werden. Die Verwaltung fürchtet, dass längere Öffnungszeit dazu führen könnte, dass nicht alle Stände, vor allem von den Non-Food-Betreibern, länger öffneten. Der Gesamtcharakter könnte gestört werden stören. Die jetzige Schließzeit ist schließlich „ein Kompromiss verschiedener Interessen“.

Erste Überlegungen und Planungen für den Markt 2017 haben bereits begonnen. Im Januar oder Februar stehen erste Treffen zwischen Verwaltung und Beschickern an. "Zu verbessern gibt es immer etwas", sagt Asmuß. Vieles werde hinter den Kulissen optimiert, was der Kunde gar nicht bemerke. Aber auch die äußere Gestaltung des Marktes sei im Blick. Die Frage sei stets: "Was können wir noch schöner machen", sagt Asmuß.

Für die Marktbeschicker auf dem Weihnachtsmarkt könnte der Weihnachtsmarkt in Göttingen einen deutlich geringeren Umsatz bringen. Statt 34 Tage wie in diesem Jahr gibt es im kommenden Jahr nur 28 Öffnungstage. "Das ist für die Beschicker natürlich schlecht", sagt Asmuß. Gleichzeitig hat der Rat der Stadt im Dezember höhere Standgebühren beschlossen. Knapp vier Prozent müssen die Standbetreiber mehr berappen. Die neuen Gebühren liegen zwischen 2,94 Euro (plus 3,52 Prozent) für einen Händler an der Johanniskirche und 14,71 Euro (plus 3,74 Prozent) je Meter für einen großen Imbissbetreiber vor dem Alten Rathaus.  Als Gründe für die Gebührenerhöhung hatte die Verwaltung die gestiegenen allgemeinen Kosten beziehungsweise Ausgaben für den Marktbetrieb angegeben und die kürzere Adventszeit mit entsprechend fehlenden Einnahmen für die Stadt angegeben. Zu den Kosten gehören laut Asmuß auch die Logistik und Anschlüsse für den Toilettenwagen.

Der Weihnachtsmarkt 2017 beginnt am Mittwoch, 29. November. 

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