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700 Kubikmeter Granit für die Göttinger City

Bauarbeiten gehen weiter 700 Kubikmeter Granit für die Göttinger City

Die Umgestaltung der Weender Straße geht weiter. In diesem Jahr sind die Erneuerungen der Kanäle und Versorgungsleitungen zwischen Kornmarkt im Süden und der Barfüßerstraße im Norden vorgesehen. Außerdem bekommt die Straße ebenso wie der Platz vor und hinter dem Alten Rathaus ein neues Granitpflaster.

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Pflastern damals: An der Wende zum 20. Jahrhundert werden die Flächen am Rathaus mit Kopfstein gepflastert.

Quelle: Sammlung Zeitzeug

Göttingen. Damit setzt die Stadt die im vergangenen Jahr in der Weender Straße begonnenen Arbeiten fort. Die Stadt rechnet mit einer Bauzeit von knapp neun Monaten, wie Oberbauleiter Otmar Schneider am Donnerstag im Bauausschuss darlegte. Parallel zu den Leitungsarbeiten sollen auch die Pflasterarbeiten beginnen. Als letzter Abschnitt ist dabei der Markplatz im Oktober und November vorgesehen.

Nach Schneiders Angaben werden 5000 Quadratmeter neues Pflaster verlegt. Der benötigte Granit hat ein Volumen von 700 Kubikmetern. Bei den Bauarbeiten würden knapp 18 500 Tonnen Material bewegt werden. Das, so Schneider, entspreche 1850 Lkw-Ladungen. Daraus ergeben sich 3700 Lkw-Fahrten zur und von der Baustelle.

„Eine komplexe Angelegenheit“, sagte Michael Ernst, Fachbereichsleiter Tiefbau. Zeitgleich geplante Baumaßnahmen von Hauseigentümern in dem Bereich würden die Sache erschweren. Diese müssten, so Ernst, warten, bis die städtischen Arbeiten fertig sind.

27 000 Quadratmeter neues Pflaster

Die Verwaltung hat in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen erneut dementiert, dass es bei den abgeschlossenen Pflasterarbeiten „handwerkliche und planerische Fehler“ gebe. Von 2004 bis einschließlich 2013 würden in der Innenstadt rund 27 000 Quadratmeter neu gepflastert und geteert.

Bislang sei es bei rund 115 Quadratmetern zu „geringfügigen Schadensbildern“ gekommen. Der Gewährleistungszeitraum betrage fünf Jahre.

Während der anstehenden Bauarbeiten müssen die Kunsthandwerkerstände vom Kornmarkt in die Weender Straße im Bereich zwischen Barfüßer- und Theaterstraße umziehen. Dortwird ebenfalls der Blumenmarkt seinen Platz erhalten. Von dem Umzug betroffen sind auch Infostände von Parteien und Verbänden – sie sind künftig in dem Abschnitt zwischen Theaterstraße und Jüdenstraße zu finden.

Der Ostermarkt und Lieselmarkt finden ausnahmsweise in diesem Jahr auf dem nördlichen Johanniskirchhof statt. In den von der Baustelle unmittelbar betroffenen Bereichen werde die Verwaltung, so heißt es in einer Mitteilung, auf eine Gebührenerhebung für Sondernutzungen verzichten.

Eine Antragstellung sei dennoch erforderlich, „um eine Koordination zwischen Baustelle und den verschiedenen Sondernutzungen zu gewährleisten“. Die Nutzung öffentlicher Flächen ohne Erlaubnis stelle eine Ordnungswidrigkeit dar.

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Passanten ärgern sich

Keine Pause beim Ärger über die neue Pflasterung in der Innenstadt: Ein knappes halbes Jahr nach dem Beginn der Verlegung von Granitplatten in der Weender Straße werden auch hier erste Schäden sichtbar. Teils brechen Kanten der rechteckigen Platten ab, vereinzelt brechen sie in größere Stücke. Zudem setzen sich einige Platten so stark, dass zu den Nachbarsteinen Stolperkanten entstehen.

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