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8000 Unterschriften gegen Fusion fehlen Kommentar: Desinteresse in der Stadt

Bürgerbegehren gescheitert

Kommentar: Desinteresse in der Stadt

Wie im Landkreis Northeim ist nun auch im Landkreis Göttingen ein Bürgerbegehren gegen eine Kreisfusion mangels Masse gescheitert. Im Landkreis Osterode, wo viele lieber auf den Harznachbarn Goslar schauen, kam es immerhin zum Bürgerentscheid.

© EF

Es gab zwar eine Mehrheit gegen einen Großkreis, aber die 25-Prozent-Hürde wurde nicht übersprungen. Der schnelle Abstimmungstermin an einem Adventssonntag wird von den Fusionsgegnern als grobes Foulspiel gewertet.

Die Unterschriftensammler im Landkreis Göttingen scheiterten am Desinteresse in der Stadt Göttingen. Obwohl dort die Hälfte der Kreisbewohner lebt, kam dort nur ein kleiner Teil der Unterschriften zusammen. Stadtpolitiker und Stadtverwaltung liebäugeln ohnehin mit vollständiger Kreisfreiheit. Falls die Fusionsverhandlungen erfolgreich enden, ist eine Dreier-Fusion noch nicht ausgemacht.

Der neue Landtag müsste ein passendes Gesetz beschließen. Vielleicht überwiegen am Ende Ängste vor der unübersichtlichen Größe des neuen Kreises und der allein nicht überlebensfähige Landkreis Osterode wird zerfleddert.

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Frist läuft ab

Die Bürgerinitiative „Pro Gö“ gegen eine Kreisfusion hat nur noch wenig Zeit, um die notwendige Zahl von 20 031 Unterschriften für ein Bürgerbegehren einzureichen. Jeder Bürger kann noch bis 24 Uhr am Montag, 31. Dezember, Unterschriften-Listen im Göttinger Kreishaus (auch im Briefkasten), Reinhäuser Landstraße 4, abgeben.

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