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Ab April 2011 rollen die Bagger am Corvinianum

Sanierung, Umbau und Neubau Ab April 2011 rollen die Bagger am Corvinianum

Für insgesamt 10,7 Millionen Euro wird das Northeimer Gymnasium Corvinianum ab diesem Frühjahr saniert, umgebaut und erweitert.

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Corvinianum Northeim: Planungsskizze für das Bauprojekt mit Mensa (links) und Bibliothek (rechts).

Quelle: Arno Grundstücksverwaltungsgesellschaft

Die Baumaßnahmen sollen im April 2011 starten. Nach der Auftragsvergabe durch den Kreistag im Dezember 2010 wurde jetzt der umfängliche Vertrag zwischen der Arno Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH, als Projektgesellschaft, und dem Landkreis Northeim unterzeichnet. Dies teilt die Kreis-Pressestelle mit.

Danach beauftragt die Projektgesellschaft alle Leistungen, die für die Planung und den Neubau eines Multifunktionsgebäudes, die Sanierung und den Umbau der Bestandsgebäude sowie für die Instandhaltung des Gymnasiums Corvinianum erforderlich sind.

Bei laufendem Schulbetrieb werden in der ersten Bauphase eine Sporthalle und der Pavillon abgerissen, um Platz für den Neubau des Multifunktionalgebäudes zu schaffen. Parallel startet die Sanierung des Hauptgebäudes. Danach folgen die Sanierung der großen Sporthalle und der Neubau eines Multifunktionalgebäudes samt einer Mensa mit Platz für 300 Schüler. Später werden das Wohnhaus-Gebäude sowie die Sporthalle II saniert. Der Abriss zweier Gebäude folgt. Abschließend werden die neu gewonnenen Schulhof- beziehungsweise Bewegungsflächen angelegt. Die Fertigstellung ist für April 2012 vereinbart.

Insgesamt fließen im Rahmen der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen etwa sieben Millionen Euro in das Gymnasium, weiterere 3,7 Millionen Euro sind für den Neubau des Multifunktionsgebäudes veranschlagt. Laut Projektgesellschaft soll ein Großteil der Maßnahmen unter Einbeziehung der heimischen Wirtschaft erfolgen.

Nach Übernahme der Schulträgerschaft von der Stadt Northeim im August 2009 hatte der Kreistag beschlossen, die Sanierung, den Umbau und die Erweiterung des Gymnasiums Corvinianum im Rahmen eines Modells öffentlich-privater Partnerschaft vornehmen zu lassen. Auf die europaweite Ausschreibung hätten sich dreizehn Interessenten gemeldet, die gefordert waren, neben einem Architekten-Entwurf und den Bauleistungen auch die Finanzierung und Instandhaltungsleistungen über 25 Jahre anzubieten. Unter fünf Anbietern habe man schließlich das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.

Die wirtschaftlichste Gesamtlösung für die Verbesserung der Lern- und Arbeitsbedingungen am Corvinianum zu finden, sei keine leichte Aufgabe gewesen, so Landrat Michael Wickmann (SPD). „Denn schließlich erwarteten wir einen Pauschalfestpreis und wollten natürlich vor Überraschungen gefeit sein“. Als Schulträger sehe es der Landkreis als seine Pflicht an, die Schulen auf einem guten Standard zu halten“, so Wickmann.

kah/lpd

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