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Abgesenkter Fußweg für Jüdenstraße

Ratsausschuss soll über Umbau entscheiden Abgesenkter Fußweg für Jüdenstraße

Mehr Raum für Fußgänger und weniger Platz für Fahrzeuge: Das sind die favorisierten Kernziele für den Umbau der Roten Straße und südlichen Jüdenstraße in der Göttinger Innenstadt. Nach öffentlichen Diskussionsrunden sollen die Baupolitiker des Rates in dieser Woche entscheiden.

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Der Bereich der Jüdenstraße, der saniert werden soll.

Quelle: MAH

Göttingen. Teile der Jüdenstraße und der Roten Straße sollen grundlegend saniert werden – auch mit neuen Abwasserkanälen sowie Strom- und Gasanschlüssen. Vor allem aber will die Stadt Fahrbahnen, Gehwege und Sitzbereiche neu gestalten. Betroffen ist der östliche Teil der Roten Straße östlich der Jüdenstraße und der südliche Teil der Jüdenstraße zwischen Barfüßerstraße und Rote Straße.

Erste Ideen hatte die Verwaltung im vergangenen Sommer im Bauausschuss des Rates vorgestellt und dann in Bürgerworkshops diskutiert. Dabei gab es vor allem Diskussionen um die Anzahl der Parkplätze in der Roten Straße und die Fahrbahnbreite der Jüdenstraße.

Für die Abschlussrunde empfiehlt die Verwaltung jetzt jeweils Variante 2 der bisher diskutierten Modelle – mit Änderungen, die Bürgerwünsche berücksichtigen. Sie sieht für die Jüdenstraße mit 4,50 Meter eine schmalere Fahrbahn vor als bisher. Haltende Busse können nur von Radfahrern passiert werden. Einen befestigten Anlieferbereich an der Westflanke als Überholstreifen lehnt die Verwaltung ab. Bürger hatten das vorgeschlagen. Stattdessen schlagen die Planer eine abgesenkte und „überfahrbare Gehwegfläche„ vor. Damit werde sichergestellt, dass zum Beispiel Rettungsfahrzeuge an Bussen vorbei fahren können.

Die Variante 2 für die Rote Straße sieht bisher zehn Parkplätze ausschließlich an der Südflanke vor. Auch dadurch gibt es einen freien Blick von der Jüdenstraße Richtung Osten auf den kleinen Platz an der Einmündung der Mauerstraße. Darüber hinaus sind 44 Stellplätze für Fahrräder und fünf neue Bäume vorgesehen. Hauseigentümer und Händler hatten allerdings mehr Parkplätze gefordert, Mieter und andere Nutzer hingegen eine weniger Parkraum für eine noch höhere „Aufenthaltsqualität“ in der Straße - allerdings ohne Sitzbänke.

Stimmt der Ausschuss den Varianten zu, kann weiter konkret geplant werden. Dafür hat die Verwaltung 33000 Euro veranschlagt. Die Gesamtinvestition für den Umbau gibt sie mit 227000 Euro an. Der Bauausschuss tagt am Donnerstag, 19. Januar, ab 16.15 Uhr im Neuen Rathaus.

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