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Abriss der Godehardhalle in Göttingen wird teurer als geplant

250 000 Euro Abriss der Godehardhalle in Göttingen wird teurer als geplant

Erst 180 000 Euro, dann 210 000 Euro, jetzt 250 000 Euro – der Abriss der leerstehenden Godehardhalle wird immer teurer für die Stadt. Aber: „Mit den 250 000 Euro werden wir jetzt gut auskommen“, sagte Stadtbaurat Thomas Dienberg in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses.

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Vor dem Abriss: Die Godehardhalle hat ausgedient und soll dem Erdboden gleichgemacht werden.

Quelle: Heller

Göttingen. Immerhin stamme die neue Berechnung von einem Gutachter (Kosten: 7500 Euro). Die erste Schätzung von 180 000 Euro basierte auf einer einfachen Preisabfrage im Februar 2011. Noch Anfang Januar hatte die Verwaltung auf Tageblattanfrage die Abrisskosten auf 210 000 Euro beziffert.

Harald Melzer, Leiter des Fachbereichs Gebäude und Immobilien, erläuterte, dass die Schätzungen für Abrisskosten stark schwankten. Kostenvorschläge für den Abriss der Weender Festhalle hätten zwischen 100 000 und 260 000 Euro gelegen. Im Falle der Godehardhalle ist er sich „ziemlich sicher“, dass die 250 000 Euro nun reichen werden.

Um die Kosten niedrig zu halten und günstigere Angebote zu bekommen, soll der Abriss zusammen mit dem Abriss des ehemaligen tierärztlichen Instituts am Groner Tor ausgeschrieben werden.

Bei der Frage von Ratsherr Andreas Klatt (SPD), warum man die Halle nicht einfach stehen lasse, bis geklärt sei, was mit dem rund 5000 Quadratmeter großen Gelände passiert, verwies Melzer auf mögliche Schäden an der Halle durch Vandalismus und die Verkehrssicherungspflicht der Stadt. Dienberg zusammenfassend: „Die Halle kostet uns auch ungenutzt Geld.“ Auch wenn das „kein Aufwand ist, der nicht zu leisten ist“, ergänzte Melzer.

Stadtverwaltung trägt Verantwortung

Die Stadt plant das Hallengelände zu verkaufen. Einen Interessenten gibt es noch nicht. Der Bebauungsplan sieht für das Areal eine gewerbliche Nutzung vor. Als Ersatz für die  Godehardhalle dient seit 2011 die Sparkassen-Arena in direkter Nachbarschaft. Rund sieben Millionen Euro hatte deren Bau gekostet – finanziert aus dem Konjunkturpaket II des Bundes.

Unterdessen hat die CDU/FDP-Gruppe die Verwaltung wegen des Zustandes des Schützenplatzes und der Situation rund um Arena heftig kritisiert. So sei im vergangenen Jahr mehrfach zugesagt worden, die Mängel des Platzes und die schlechte Ausleuchtung „schnellstens“ zu beheben.

Die Stadtverwaltung trage „eindeutig die Verantwortung und sei in der Pflicht, nicht nur für die Verkehrssicherheit, sondern auch für den sauberen Zugang zur Sparkassen-Arena zu sorgen. Ich appelliere nochmals an die Stadtverwaltung, umgehend für die längst versprochene Abhilfe zu sorgen, unabhängig von dem Zeitpunkt des Abrisses der alten Godehard-Halle“, sagte CDU-Fraktionschef Fritz Güntzler.

Im Bauausschuss hatte Melzer auf ein existierendes Beleuchtungskonzept verwiesen. Derzeit werde geprüft, ob drei Solarlampen aufgestellt werden können: „noch vor der Sommerpause.“

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Abriss

Die Godehardhalle am Göttinger Schützenplatz steht kurz vor dem Abriss. Bereits im Herbst hatte die Göttinger Sport und Freizeit GmbH die Halle an die Stadt übergeben. Seitdem ist das Gebäude ungenutzt und leer. Zuvor waren noch brauchbares Mobiliar, Sportgeräte oder Teile der Beleuchtung in andere Sportstätten der GöSF gebracht worden.

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