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Absage an Mahnmal

Kulturausschuss tagt Absage an Mahnmal

Ein Mahnmal für die Opfer des DDR-Regimes wird es in Göttingen nicht geben. So jedenfalls sieht es eine Vorlage der Verwaltung vor, die in der nächsten Sitzung des Kulturausschusses des Rates diskutiert werden soll.

Stattdessen schlägt die Verwaltung vor, das niedersächsische Kultusministerium mit dem Hinweis anzuschreiben, die Erinnerung an die Opfer des DDR-Regimes „möglicherweise stärker“ als bisher im Unterricht zu verankern und in den Schulen „geeignete und Jugendliche ansprechende Formen der Erinnerungskultur“ zu entwickeln. Aus Verwaltungssicht gehört dazu auch der Besuch des Grenzlandmuseums Eichsfeld.
Ursprünglich hatte die FDP im Rat den Antrag gestellt, dass die Verwaltung Vorschläge macht, welcher Platz oder Straße nach dem letzten Toten an der innerdeutschen Grenze, Chris Gueffroy, benannt werden kann. Nach einem Änderungsantrag von SPD und Grüne sollte die Stadt „Vorschläge zum Gedenken der Opfer des DDR-Regimes, wie zum Beispiel ein Mahnmal“ vorlegen. Aus Sicht der Stadt gebe es keine geeignete Straße, für ein Mahnmal fehle ebenso Geld wie ein direkter historischer Bezug an die Regimeopfer.

Haushalt und Zuschuss

Weitere Themen der Sitzung am Donnerstag, 19. November, sind der Haushaltsentwurf für 2010, die Zuschussvergabe an kulturelle Projekte und ein Antrag der Grünen zu einem „öffentlichen Bücherschrank“. Beginn der Sitzung ist um 16.30 Uhr im Clubraum 5 der Zentralmensa, Platz der Göttinger Sieben.

mib

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