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Ärger über Warteschlangen bei der Post Störfaktor Kunde

Kommentar

Störfaktor Kunde

Ich ahnte es schon lange: Wenn es bei der Post nicht flutscht, hat der Kunde schuld. Mit grenzenloser Unkenntnis der Materie und der naiven Vorstellung, beim Dienstleiter Dienstleistung zu bekommen, stört er die Routineabläufe. Geht doch auch nicht, dass ich als Kunde am Schalter auch noch nachfrage.

„Bitte warten“: Bei der Hauptpost müssen Kunden zurzeit oft lange vor den Schaltern anstehen.

© Hinzmann

Oder mir das neue Formular auch noch durchlesen möchte, bevor ich unterschreibe. Und warum bitteschön habe ich meinen Brief an Tante Marlene in den USA nicht längst mit Marken aus dem Automaten frankiert, das Paket für Neffe Timo zu Hause gewogen und im Internet die Besonderheiten eines Einschreibens mit schriftlicher Bestätigung studiert?

U. Schubert

U. Schubert

Vier Wochen vor Weihnachten den gestressten Postmitarbeiter mit so etwas zu behelligen und den anderen Kunden hinter mir die Zeit zu stehlen, ist ja geradezu provozierend. Hier muss es schnell gehen, Zeit ist Geld. Und ich als Kunde kann dazu eine Menge beitragen. Und wenn ich dann einmal einen neuen Job brauche, muss ich nicht lange suchen: Ich gehe zur Post, ausgebildet bin ich dann ja.

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Filialen und Paketstation

Die heftige öffentliche und politische Kritik an langen Wartezeiten bei der Göttinger Hauptpost am Bahnhof zeigt Wirkung. Freitag kündigte die Deutsche Post an, in zwei Partnerfilialen in Göttingen künftig Pakete auszugeben. Außerdem sollten drei Packstationen erweitert und zusätzliche eingerichtet werden.

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