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Akt der Ichstärke

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FKG-Abiturienten geben Erotik-Kalender heraus

Von Jörn Barke

Dürfen die das? Nicht alle Abiturienten am FKG finden gut, dass einige ihrer Mitschüler einen erotisch angehauchten Kalender herausbringen, um Geld für den Abiball einzuspielen. Und manche Eltern werden sich fragen, ob sie ihren Kindern ein solches Unterfangen durchgehen lassen würden.

Bei dem Kalender handelt es sich jedoch nicht um den Einstieg in eine Porno-Karriere, sondern um ein klar abgestecktes und begrenztes Projekt erwachsener Menschen, die sich nicht völlig ausziehen. Die Bilder sind, so wie es im Vorfeld aussieht, nicht derart, dass man sie als Beteiligter in 20 Jahren mit Wut und Scham im Bauch im Ofen verbrennen müsste.
Bei dem Projekt lernen die Beteiligten zudem vieles, was in der Schule so nicht unbedingt gelehrt wird: eine Geschäftsidee zu entwickeln, sich dafür Partner zu suchen und – auch gegen Widerstände – das Ganze durchzuziehen. Schließlich gehört noch eine gehörige Portion Mut dazu, für einen solchen Kalender im Studio vor die Kamera zu treten, womöglich auch noch, wenn am Rand wildfremde Medienvertreter herumstehen. So wie es scheint, ist der Kalender eher ein Akt des Selbstbewusstseins als der Selbstentblößung.

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Shooting

Die Stimmung im Umkleidebereich des Fotostudios ist aufgekratzt. Im Hintergrund wummert Musik, eilig werden noch Haare gestylt oder Körper mit Babyöl eingerieben. Im Fotoatelier Koch läuft die Produktion für einen Erotik-Kalender.

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