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Alexander Kempf gewinnt Vorlesewettbewerb in Göttingen

Regionalentscheid Alexander Kempf gewinnt Vorlesewettbewerb in Göttingen

„Die Schatzinsel“, „Der kleine Hobbit“, „Krabat“ oder „Tintenherz“: Aus diesen und anderen Büchern haben die Teilnehmer beim Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs des deutschen Buchhandels im Göttinger Kreishaus vorgelesen. Es siegte Alexander Kempf vom Otto-Hahn-Gymnasium Göttingen. Er qualifizierte sich damit für den Bezirksentscheid.

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Von der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule in Geismar: Rebecca Faber liest aus „Muscha – Ein Sinti-Kind im Dritten Reich“.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die 21 Schüler mussten aus einem selbst gewählten Buch vorlesen und danach einen unbekannten Text vortragen. Viele hatten für die erste Runde ihr Lieblingsbuch ausgewählt. So wie Johanna Kriegsmann: „Ich habe das Buch zu Weihnachten bekommen und fand es sehr spannend. Meine Klasse hat dann die Stelle ausgewählt, die ich lesen sollte“, erklärte die elfjährige Schülerin vom Hainberg-Gymnasium, die aus dem Buch „Ein Jahr ohne Julie“ von Liz Kessler vorlas.

Die Nervosität war groß unter den Teilnehmern. „Hier sind viel mehr Leute als beim Schulwettbewerb, dazu ein Mikrofon. Am Anfang ist man da sehr nervös, mit der Zeit wird es aber besser“, berichtete Selena Herboldt von der Heinz-Sielmann-Realschule. Manch einer stockte daher auch beim geübten Text zu Anfang noch. Andere verleitete das Lampenfieber zu schnellem Lesen.

Kontakt zum Publikum, Wörter richtig betonen

Doch auch anfänglich nervöse Kandidaten gewannen schnell an Selbstvertrauen und lasen sicher und souverän zu Ende. Den Kontakt zum Publikum halten, die Wörter richtig betonen, die Mimik dem Vorgelesenen anpassen – all das zeigten die Teilnehmer auf der Bühne. Besonders viel Spaß mache es ihr, „wenn man Stellen so richtig gut vortragen kann und die Stimmung weitergibt“, sagte Mira Nolte vom Max-Planck-Gymnasium.

Trotz des Wettstreits: Konkurrenzdenken gab es unter den Teilnehmern nicht. Im Gegenteil: Stolperte einer zum Beispiel über das Wort „theatralisch“, halfen ihm die Mitstreiter und flüsterten ihm die richtige Betonung des Wortes zu.

Gewinner seien an diesem Nachmittag alle, betonte Helga Steininger als Organisatorin des Wettbewerbs. Doch nur einer darf den Landkreis beim Bezirksentscheid vertreten: Alexander Kempf. Er las aus dem Buch „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ von Rick Riordan vor und machte seine Sache laut Jury am besten. Wie er mit seiner Mimik Situationen, die Percy, dem Protagonisten des Buches, widerfahren, unterstrich, brachte das Publikum immer wieder zum Lachen. Und alle Teilnehmer vereinte am Ende eines: Ihre Vorträge machten Lust aufs Lesen.

Von Sophie Jaster

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Lesewettbewerb

Mit gespitzten Ohren hat das Publikum beim gestrigen 51. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels den jungen Vorlesern im Göttinger Kreishaus gelauscht.

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