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Alexanderpreis an Tageblatt und Tagesspiegel

Journalistenpreis Alexanderpreis an Tageblatt und Tagesspiegel

Der eine Text kommt „mit sprachlich federleichtem Schritt“ daher (Jurymitglied Sven Grünewald), der andere „musste nach Thema, Art der Darstellung und der Bedeutung unbedingt ausgezeichnet werden“ (Jurymitglied Achim Block). Und deshalb haben in diesem Jahr gleich zwei Autorinnen den ersten Rang des nach dem einstigen Tageblatt-Gerichtsreporter Wolfgang Alexander benannten Journalistenpreises zugesprochen bekommen

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Jens Wortmann und seine Alexander-Preisträgerinnen: Claudia Krell (v. l.), Deike Diening und Katharina Klocke.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Katharina Klocke vom Göttinger Tageblatt und Deike Diening vom Berliner Tagesspiegel. Platz zwei wurde Claudia Krell, die für das Stadtmagazin Faktor schreibt, für einen Bericht über die Stammbuch-Kupfer der frühen Göttinger Georg-August-Studenten zuerkannt.
„Zweck der Stiftung ist die Erforschung der Vergangenheit der Stadt Göttingen und ihres Umfeldes“, heißt es in den Statuten, die dem Journalistenpreis zugrunde liegen.

Es gehört also Geschichtsbewusstsein dazu, sich als Zeitungsautor mit Themen zu befassen, die viele junge Leute heute kaum noch interessieren.

Oder? Mit dieser Frage befasste sich vor der Preisverleihung in seinem Festvortrag Michael Schäfer, Kultur-Redakteur des Tageblattes im Unruhestand und selbst Alexander-Preisträger. Schäfers Fazit: 333 (vor Christi), die große Keilerei (bei Issos), wie es früher Pennäler noch paukten, interessiert heute weniger, wohl aber das „staunende Lernen“, und sei es nur das Nacherleben der Lebensumstände der Vorfahren im Rollenspiel.

Ein wichtiges Kapitel der Stadtgeschichte

Um die Vorfahren ging es auch Preisträgerin Deike Diening, konkret um die des Lehrers Manfred Huchthausen. Dessen Vorfahren wurden vor 3000 Jahren in der Lichtensteinhöhle im Südharz bestattet. DNA-Proben haben erwiesen, dass er mit den Sammlern und Jägern verwandt ist, deren Überreste analysiert wurden.

Nicht 3000, sondern knapp 35 Jahre überbrückten die Texte von Katharina Klocke zur Entstehung und Bedeutung der Städtepartnerschaft zwischen Göttingen und der polnischen Partnerstadt Thorn. Klocke sprach im Rahmen des Zeitreise-Projektes im Tageblatt mit jenen, die 1978 die Partnerschaft mit begründeten, die trotz aller politischen Schwierigkeiten an der freundschaftlichen Verbindung zwischen Polen und Deutschen mitknüpften.

Damit habe sie, so Laudator Achim Block, „ein wichtiges Kapitel der Stadtgeschichte“ beschrieben. Und genau das, so Jens Wortmann, Vorsitzender der Alexanderstiftung, erhofft sich die Jury auch von den preiswürdigen Autoren des Alexanderpreises 2013.

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