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„All inclusive“-System im Operationssaal

Sicherheit für Patienten „All inclusive“-System im Operationssaal

Seit Anfang November setzt das evangelische Krankenhaus Weende sogenannte Patientenidentifikationsarmbänder ein. Die Armbänder sollen Ärzten und Pflegekräften helfen, Patienten jederzeit schnell und eindeutig identifizieren zu können – auch dann, wenn die Patienten selbst nicht mehr ansprechbar sind.

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Wie bei „All inclusive“ in Urlaubshotels: Patienten können sich Armbänder anlegen lassen.

Quelle: EF

Weende. Das Band dient während des gesamten Krankenhausaufenthaltes dazu, den Patienten jederzeit sicher zu identifizieren, so bei Operationen, Transfusionen oder Medikamentengaben, bei Untersuchungen und Verlegungen, sagt Kliniksprecher Stefan Rampfel. Mit der Einführung der Armbänder folge das Weender Krankenhaus den Empfehlungen des Aktionsbündnisses für Patientensicherheit.

„Mehr als 10 000 Euro hat das Krankenhaus dafür investiert“, erläutert Rampfel. Ärzte und Pflegekräfte auf den Stationen, in den Operationssälen und Untersuchungseinheiten müssten die Patienten jederzeit schnell und eindeutig identifizieren können – auch dann, wenn die Patienten selbst nicht mehr ansprechbar sein sollten. Zwar habe es bislang in diesem Bereich keine Probleme gegeben, die Sicherheit für die Patienten werde durch das neue System aber weiter erhöht, meint Rampfel.

Die Armbänder enthalten die persönlichen Daten wie Vor- und Nachname, Geburtsdatum und Patientenidentifikationsnummer. Die Bestimmungen des Datenschutzes würden „strikt eingehalten“, versichert Rampfel. Voraussetzung für die Benutzung sei die schriftliche Einwilligung des Patienten, das Tragen des Armbandes freiwillig. Die Einwilligung könne jederzeit beim Pflegepersonal widerrufen werden.

Das Band wird bei der Patientenaufnahme oder auf Station von einer Pflegekraft angelegt. „Die Reaktionen“, sagt Hans-Werner Linde von der Patientenaufnahme, „sind durchweg positiv“. Auch die Patienten sind zufrieden. Patient Klaus Hesse (63), derzeit in der Unfallchirurgie und Orthopädie in Behandlung, findet, das Band sei eine gute Maßnahme, um Verwechslungen zu vermeiden.

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