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Alle Stadtgebiete Göttingens betroffen

Einbrecher überall Alle Stadtgebiete Göttingens betroffen

In der Stadt Göttingen verteilen sich Wohnungseinbrüche auf alle Bereiche – kein Stadtteil ist sicher, sagt die Polizei. Anders im Landkreis: Hier haben Einbrecher in den vergangenen zwölf Monaten vor allem autobahnnahe Ortschaften heimgesucht.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Die Fallzahlen bei Wohnungseinbrüchen und Tageswohnungseinbrüchen im laufenden Jahr 2016 bewegen sich weiterhin auf einem hohen Niveau, erklärt das für diesen Bereich zuständige 2. Fachkommissariat der Göttinger Polizei. „Der Trend aus dem Jahr 2015“, dagt Polizeisprecherin Jasmin Kaatz dazu, „setzt sich damit fort.“

Keine konkreten Schwerpunkte

Die Ermittler stellen fest, dass sich die Vielzahl der registrierten Delikte gleichermaßen auf alle Stadtteile und Ortsteile in Stadt und Landkreis Göttingen verteilen. Kaatz: „Die Tatorte wechseln immer wieder.  Konkrete räumliche Schwerpunkte gibt es nicht.“ Aber: In den vergangenen zwölf Monaten konzentrierten sich die Einbrecher auf Gemeinden entlang der Autobahn 7 – phasenweise die Bereiche Staufenberg/Lutterberg, die Gemeinde Rosdorf einschließlich der Ortsteile und die Gemeinde Friedland samt Ortsteilen und Harste/Lenglern.

Von den Göttinger Ortsteilen waren vor allem Groß Ellershausen, Hetjershausen, Elliehausen und  Holtensen betroffen. Die Nähe zur Autobahn, sagt Kaatz, „bietet aufgrund der Infrastruktur den Dieben sehr gute Fluchtmöglichkeiten, ermöglicht also eine schnelle Flucht vom Tatort und damit einen ,gesicherten' Abtransport der Beute.“

Breit gefächerte Präventionsmaßnahmen

Im Stadtgebiet von Göttingen waren im selben Zeitraum unter anderem die Stadtteile Geismar, Treuenhagen, das Ostviertel, Grone, Weende und die Innenstadt betroffen, erläutert Kaatz. Nach wie vor geht die Göttinger Polizei davon aus, dass ein erheblicher Teil der Wohnungseinbrüche von professionellen durchreisenden Banden begangen wird.

Die Polizeiinspektion Göttingen versucht, mit breit gefächerten Präventionsmaßnahmen der dauerhaft hohen Zahl von Wohnungseinbrüchen Herr zu werden, so Kaatz. Darunter fallen Präsenzstreifen, Aktionen zum Tag des Einbruchschutzes, offene Einbruchschutz-Beratungsveranstaltungen und Telefonberatungen, aber auch verstärkte stationäre und mobile Kontrollen, „um den Kontrolldruck auf potentielle Täter zu erhöhen“. Auch die wissenschaftlich belegte Erkenntnis, dass Einbrecher nach einem Einbruch gern innerhalb von 72 Stunden in einem Umkreis von 500 Metern erneut zuschlagen, will die Polizei verstärkt nutzen.

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