Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Alte Linden und alte Anzeigen

Wochenendkolumne Alte Linden und alte Anzeigen

Meine Lieblingsbeschäftigung derzeit: alte Anzeigen anschauen. Zu finden auf der Tageblatt-Internet-Sonderseite zum 125-jährigen Bestehen des GT. Dort bauen die Kollegen – parallel zu drei Printseiten, die wir in diesen Wochen abdrucken – auch alte Anzeigen ein. Beginnend mit dem Jahr 1914.

Voriger Artikel
Schmerzensgeld: Ramaswamy verbreitet Aussage eines Eon-Sprechers
Nächster Artikel
Regionales Grundbildungszentrum in Göttingen eröffnet

Chefredakteurin Ilse Stein.

Quelle: Theodoro da Silva

Ein stetig anwachsender Bilderbogen, der erheitert, verblüfft – einfach Spaß macht. Da finden sich bekannte wie unbekannte Namen des Göttinger Handels, der Wirtschaft. Heute nicht mehr existierende Produkte werden beworben. Und über die Werbesprache vergangener Zeiten könnte man eigentlich noch mal eine eigene Seite entwerfen. Es macht Spaß.  Schauen Sie einfach mal rein unter 125jahre-gt.de.

Blick in die Vergangenheit bietet auch ein anderes Medium. Der Süddeutschen Zeitung verdanke ich den Einblick in die Verteilung der traditionellen Kneipennamen – ein Thema, das mich bis dahin nicht gerade umgetrieben hat. Aber man lernt ja nie aus.

Seitdem weiß ich nun, dass im südlichen Bayern der Adler der häufigste Gaststätten-Titel ist. Gefolgt von der Post. Weiter nördlich und östlich hingegen ist es vor allem: die Linde. Während zum Westen hin wieder die Post am häufigsten zu finden ist, im Norden dann der Krug und die Mühle.

Hier aber, in unserer Region, ist es ganz klar die Linde. Ein kurzer Blick ins Internet, und schon sind sieben Linden gefunden (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): In Göttingen natürlich, in Geismar. Direkt vor der Tageblatt-Haustür in Groß Ellershausen der Lindenhof.

Dazu Linden in Mengershausen, Duderstadt, Bilshausen, Uslar und Staufenberg. Sollte ich die ein oder andere übersehen haben, bitte melden. Denn auf solche Traditionen soll man achten und sie hüten, Kneipennamen historischer Art am besten unter Artenschutz stellen.
Vom Thema Kneipen zum Essen ist ja nur ein kleiner Schritt. Gegessen und vor allem gekocht wird in der kommenden Woche viel – wenn auch nicht in einer Gaststätte sondern im Kaufpark. Start ist heute (08. Februar) um 11 Uhr, wo sich die Oberbürgermeister-Kandidaten der Stadt zusammen mit Jacqueline Amirfallah, unserer Fernsehköchin, an edlen und pfiffigen Suppen versuchen.

Gute Teststrecke für jenen  Oberbürgermeister, der künftig alles auslöffeln darf, was ihm seine Verwaltung oder die Politik so einbrocken. Guten Appetit!

Von Ilse Stein

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Kragen und Korsetts
Eine Anzeige aus dem Jahr 1889.

Das Göttinger Tageblatt wird 125 Jahre alt. Zu diesem Jubiläum erscheint wöchentlich eine Göttinger Tageblatt-Zeitreise. Heute Teil 6: Anzeigen im Göttinger Tageblatt, 1889 bis 1934.

  • Kommentare
mehr
Anzeigenspezial
Der Wochenrückblick vom 11. bis 17. November 2017
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt