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Alter Botanischer Garten: Drei Führungen mit Kustos Michael Schwerdtfeger

Frühlingsblumen Alter Botanischer Garten: Drei Führungen mit Kustos Michael Schwerdtfeger

Auch wenn das Wetter noch nicht so richtig mitspielt: Bei drei Rundgängen im Alten Botanischen Garten können sich Besucher auf den Frühling einstimmen lassen.

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Freut sich in jedem Frühjahr über Schneeglöckchen und Primeln: Gartenleiter Michael Schwerdtfeger.

Quelle: Christina Hinzmann

Auch wenn blühende Schneeglöckchen als Frühjahrsboten nicht besonders exotisch sind, erwähnt sie Gartenkustos Michael Schwerdtfeger mit einem gewissen Stolz: „Vor sieben Jahren setzten wir die Zwiebeln in die Erde, und seitdem haben sie sich zu zehntausenden vermehrt.“ In großen Nestern sind die zarten weißen Blumen in den waldigen Randbereichen der Gartenanlage zu finden.
Seidelbast und Pestwurz, Schneeglöckchen, der Waldpflanze Lerchensporn, den aus Vorderasien stammenden Krokussen, den Primeln und anderen Schönheiten widmet Schwerdtfeger die erste von drei Sonderführungen, die er nach dem Gedicht von Eduard Mörike unter die Überschrift „Frühling lässt sein blaues Band…“ gestellt hat. Teil eins beginnt am Donnerstag, 26. März, um 16 Uhr. Treffpunkt ist am Haupteingang des Gartens, Untere Karspüle 2.

Start am Haupteingang

Teil zwei beschäftigt sich am Donnerstag, 16. April, um 18 Uhr unter anderem mit den ersten Zwiebelpflanzen und der blühenden Vegetation der heimischen Buchenwälder, die ebenfalls im Alten Botanischen Garten zu finden ist. Seidelbast und Buschwindröschen, Aronstab und Leberblümchen präsentiert Schwerdtfeger den Teinehmern des Rundgangs, der ebenfalls am Eingangstor beginnt.
Am Donnerstag, 23. April, beginnt um 18 Uhr eine Führung auf der Spur der späteren Frühjahrsblüher. Thema sind an diesem Abend die frühen Stauden, etwa Lenzrosen – Verwandte der Christrosen –, Wildtulpen, die nur in der Sonne blühen und die ersten Pfingstrosen, die schon nach wenigen Tagen wieder verblühen.

Von Katharina Klocke

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Harsche Kritik an Neugestaltung
2013: Der gesamte Innenhof vor dem Farnhaus (links) wurde gepflastert. Neue Bäume hat man bis jetzt nicht gepflanzt. Kleines Bild, 2002: das Farnhaus, rechts noch flankiert von einem großen Baum.

Den ganzen Sommer über rollten die Bagger, im Alten Botanischen Garten wird gewerkelt und gearbeitet. Der Eingangsbereich an der Unteren Karspüle soll umgestaltet, die exotischen Kübelpflanzen besser präsentiert, die Anlage allgemein attraktiver werden. So hatte es die Universität Göttingen angekündigt. Doch bereits jetzt regt sich Unmut über die Maßnahmen.

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