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Am Pferd mit Fingerfarben Englisch lernen

Reitverein Rittmarshausen Am Pferd mit Fingerfarben Englisch lernen

Das hat Hopsi noch nicht erlebt. Irritiert weicht der Wallach zuerst zurück. Doch dann lässt er sich alles gefallen. Die Mädchen wollen ihn beschreiben. Mit bunten Fingerfarben markieren sie die Körperteile. Frida schreibt dem Haflinger „back“ auf den Rücken. Amelie malt „crop“ auf die Kruppe. Ein anderes Mädchen nimmt sich den Kopf vor.

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Mit Fingerfarben in verschiedenen Farben werden immer mehr Körperteile beschriftet: Carina nimmt sich Hopsis Kopf vor.

Quelle: Heller

Rittmarshausen. Und Helferin Antonia Hüse hält das Pferd, das erst nicht weiß, was das alles soll. Einen Sonnabendkurs „Englisch für Reitkinder“ hat der Reitverein Rittmarshausen angeboten. „Let’s chat about riding and horses“ war das Ziel mit der Englischtrainerin Shirley McCarthy. „Englisch reiten, englisch hören, englisch sprechen“ sollen die Schüler, sagt Dieter Bönitz vom Reitverein. Weil McCarthy selbst in Rittmarshausen reitet, sei irgendwann die Idee zu diesem Englischkurs entstanden, erzählt die Lehrerin, die sonst Geschäftsenglisch unterrichtet. Einige Begriffe aus dem Reiterleben habe sie sich für den Reitkinder-Kurs noch einprägen müssen, gibt sie zu – und das gleich mit der richtigen deutschen Übersetzung.

Futter, Ausstattung und alles, was zum Reiten gehört, will McCarthy den Mädchen auf Englisch vermitteln. In Zweier- und Dreier-Gruppen sollen ihre Schülerinnen alles notieren, was ihnen in der Fremdsprache zu Pferden einfällt. „Foal, grass, apple, carrots, riding boots, straw“ schreibt Shirley auf Zurufe groß auf ein Blatt, dass sie wie eine Tafel aufgehängt hat. „Tack box“ steht für Putzkasten, erklärt sie. Ein Wallach heißt auf Englisch „gelding“.

Reitstunde mit englischen Kommandos

Viel Aktion gibt es bei den Körperteilen. Klebezettel mit den entsprechenden Bezeichnungen hat Shirley McCarthy vorbereitet. An einem Tor ist ein großes gemaltes Pferd. Bald klebt es voller gelber Zettel. „Tale“ heißt Schweif, der Widerrist sind „the withers“, für Nüstern steht „nostrils“, „muzzle“ bedeutet Maul. Noch mehr Spaß macht es den Mädchen am lebendigen Pferd. Mit Fingerfarben dürfen die Mädchen Hopsi bemalen.

Ihren Namen und den Namen des Pferdes, das sie reiten, haben die Mädchen gleich zu Anfang verraten. Und dass sie länger reiten als sie Englisch lernen. Ihre Lehrerin weiß nicht, seit wann sie aufs Pferd steigt. „Three or four years“ könnten es sein. Damit hat sie auf dem Pferd wohl die geringste Erfahrung. Aber englisch spricht sie, seit sie sprechen kann. McCarthy ist in Irland geboren. Zum Schluss des Kurses will sie noch eine Reitstunde mit englischen Kommandos geben. Und beim Spiel „Tabu“ sollen die Mädchen viel übers Reiten auf Englisch erklären.

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