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Am Schlittenberg: Neuer Vorschlag für Erschließungsstraße im Baugebiet

Gegen Lastwagen im Wohnzimmer Am Schlittenberg: Neuer Vorschlag für Erschließungsstraße im Baugebiet

Hoffnung für die Anlieger „Im hohen Felde“: Wird es vielleicht doch eine Baustraße für das geplante Baugebiet „Am Schlittenberg“ geben? Der Ortsrat hatte vier Varianten geprüft, von denen sich doch nur die Zufahrt über die Straße „Im hohen Felde“ als machbar erwiesen hatte.

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Quelle: Pförtner (Symbolfoto)

Angerstein. Der Einmündungsbereich zur Hannoverschen Straße müsste dann von parkenden Autos frei gehalten werden, im Bereich der Ringstraße „Am Osterfeuer“ wäre eine Verbreiterung nötig. Doch das reicht den Anwohnern nicht. Etwa  40 Interessierte kamen ins Dorfgemeinschaftshaus.

Das Ehepaar Elisabeth und Hans-Joachim Wandt hatte nicht nur 109 Unterschriften gesammelt, damit die Lastwagen nicht mehr „durch ihr Wohnzimmer fahren“ – das sind 40 Unterschriften mehr als es Anlieger „Im hohen Felde“ gibt.  Zur Überraschung von Ortsrat und Gemeinde legten sie einen anderen Plan vor.

Nicht quer über das Gelände der Klosterkammer sollen die Laster zur Industriestraße gelangen, sondern am Rand, hin zu Tennisplätzen und Hartplatz. Auch die Firma Rohde müsste ein Stück Privatgelände für die Baustraße opfern. Laut derzeit gültigem Bebauungsplan sei die ins Auge gefasste Firmenfläche nach der Bebauung ohnehin als öffentliche Straße vorgesehen, sagte Elisabeth Wandt.

„Unser Haus wurde total versaut“

Dass sich der Aufwand lohnt, davon sind die Wandts überzeugt. Während Angersteins Ortsbürgermeister Werner Vollmer (SPD) davon ausgeht, dass die Belastung nach einem halben bis dreiviertel Jahr vorbei sei, befürchten die Anwohner einen längeren Zeitraum.

Bis das letzte Haus stehe, müssten auch Baufahrzeuge fahren. „Da können wir ein Lied von singen“, erinnerte Hans-Joachim Wandt an die Bauarbeiten „Vor dem Walde“. „Unser Haus wurde total versaut“, klagte eine Anliegerin.

Nörtens Gemeindebürgermeisterin Astrid Klinkert-Kittel (parteilos) sagte zu, die Kosten für eine Schotterstraße nach dem neuen Vorschlag zu ermitteln und mit Klosterkammer und Firma Rohde in Verhandlungen zu treten. Vollmer betonte allerdings, dass eine Lösung nicht nur verträglich, sondern auch wirtschaftlich sein müsse.

Von Ute Lawrenz

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Der Saal war voll. Mehr als 50 Angersteiner besuchten die Sitzung des Ortsrates im Dorfgemeinschaftshaus. Angekündigt waren die Ergebnisse des Verkehrsgutachtens für das geplante Baugebiet Am Schlittenberg. Das Problem: Sämtlicher Verkehr zum Neubauareal führt über die Straße Im hohen Felde, erst der Baulastverkehr, dann die Autos der neuen Bürger des Dorfes. Die Straße halte das nicht aus, befürchten viele.

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