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21 Ampeln werden umgerüstet

Schnellere Fahrt für Busse 21 Ampeln werden umgerüstet

Busse sollen schneller durch Göttingen kommen: Dafür investiert die Stadt fünf Millionen Euro in die Umrüstung von Ampeln.

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Grünes Licht: Busse sollen künftig schneller voran kommen.
 

Quelle: Alciro Theodoro Da Silva

Göttingen.  Der Umbau von Ampeln im Stadtgebiet geht weiter: Jetzt sind die Kasseler Landstraße, die Dransfelder-, Otto-Brenner-, Godehard-, Grätzel- und Martin-Luther-Straße, die Holtenser Landstraße, der Hagenweg und die Königsallee an der Reihe. Begonnen wurde in dieser Woche mit der Anlage Otto-Brenner- / Martin-Luther-Straße. Das teilt die Stadtverwaltung mit. 21 Ampeln werden umgerüstet.

Ziel ist es, den Busverkehr durch die Umrüstung zu beschleunigen, so die Verwaltung. Die Ampeln werden auf eine verkehrsabhängige Steuerung umgestellt. Dafür erhalten sie eine neue Technik für die Busbeschleunigung. Zudem werden alle Anlagen auf energiesparende LED Technik umgerüstet, außerdem werden Sensoren zur Verkehrserfassung und Steuergeräte eingebaut. Schadhafte Ampelmasten werden ausgetauscht, Videodetektoren sowie eine komplette Neuverkabelung installiert.

An besonders verkehrsstarken Anlagen werden nach Angaben der Stadtverwaltung während der Umbauphase mobile Anlagen aufgestellt. Die Arbeiten sollen im April 2018 abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf rund eine Million Euro. Das gesamte bis ins Jahr 2019 angelegte Gesamtprogramm zur ÖPNV-Beschleunigung kostet fünf Millionen Euro.

„Im Zuge der Arbeiten werden alle Signalprogramme der betroffenen Anlagen angepasst“, so die Verwaltung. Die neue Taktung sei notwendig, da die Ampeln von der bisherigen Festzeitsteuerung auf eine flexible, verkehrsabhängige Steuerung umgestellt werden. Gleichzeitung werden Unfallschwerpunkte wie integrierte Linksabbieger „entschärft.“ Die Umstellung erfordere aber erfahrungsgemäß spätere Anpassungen im laufenden Betrieb.

Die Funktionsweise der Busbeschleunigung: Die Busse erhalten an den neuen Lichtsignalanlagen eine „bedingte Bevorrechtigung“. Die Busse senden in definierten Abständen vor den Ampeln ein Signal, das im Steuergerät der Anlage verarbeitet wird. Der Bus erhält entweder nach einem verkürzten Umlauf ein Grünsignal oder das bestehende Grünsignal wird bis nach dem Queren der Kreuzung verlängert.

Von Britta Bielefeld

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