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Angemietetes Wohnmobil zum Kauf angeboten

Betrug Angemietetes Wohnmobil zum Kauf angeboten

Ein zuvor angemietetes hochwertiges Wohnmobil versuchte ein 60 Jahre alter Hildesheimer in den letzten Tagen über das Internet zu verkaufen. Der günstige Kaufpreis von 84500 Euro lag gut 20000 Euro unterhalb des tatsächlichen Verkaufswertes. Ermittlern der Göttinger, Hildesheimer und Northeimer Polizei gelang es gestern, den Betrüger nach einem Zeugenhinweis zu überführen und festzunehmen. Nach seiner Vernehmung wurde der Hildesheimer wieder auf freien Fuß gesetzt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Northeim. Unter falschen Namen und mit gefälschten Personaldokumenten mietete der Hildesheimer das 2011 zugelassene Wohnmobil Concorde Credo vor einigen Tagen bei einer Firma im Landkreis Nordfriesland an. Anstatt das Wohnmobil für einen Urlaub oder ähnliches zu nutzen, stellte der 60-Jährige das Wohnmobil in einer Scheune bei Hardegsen unter.

Anschließend bot er das Fahrzeug für einen absoluten Schnäppchenpreis im Internet zum Verkauf an. Als Argumente für den geringen Verkaufspreis wurden die schwere Krankheit eines nahen Angehörigen und damit einhergehend Geldnöte und Zeitnot vorgeschoben.

Auf der Seite eines Internetanbieters fiel das äußerst lukrative Angebot einem Interessenten aus Kassel auf. Der Kasseler witterte aufgrund des viel zu niedrigen Verkaufspreises zu recht einen Betrug und informierte die Polizei.
Bei einem fingierten Verkaufsgespräch in der Scheune bei Hardegsen wurde der Hildesheimer schließlich am Montagnachmittag überführt und vorläufig festgenommen. In seiner Vernehmung gestand der 60-Jährige die Anmietung und auch den versuchten Verkauf des Wohnmobils ein. Die
polizeilichen Ermittlungen dauern an.

ots

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