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Ansätze für Stromkosten in Adelebsen erhöht

Straßenbeleuchtung Ansätze für Stromkosten in Adelebsen erhöht

Wie soll künftig im Flecken Adelebsen mit den Stromkosten für die Straßenlaternen umgegangen werden? Die Ortsräte klagen schon seit Jahren darüber, dass steigende Stromkosten ihre Budgets stark belasteten. Denn die tatsächlichen Kosten lägen längst über den bei den Budgets ursprünglich einmal veranschlagten, und die Gesamtbudgets seien nicht angehoben werden.

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Straßenlaterne: Im Flecken Adelebsen sind von 500 Leuchten 300 auf LED-Technik umgerüstet worden.

Quelle: SPF

Adelebsen. Die Verwaltung hat das Problem nun mit Zahlen untermauert. Im Jahr 2012 betrugen die Stromkosten in allen sieben Ortsteilen zusammen knapp 20 500 Euro. Ursprünglich in den Budgets vorgesehen waren aber nur knapp 19 100 Euro. Das macht eine Differenz von rund 1400 Euro. Die tatsächlichen Kosten lagen also um 7,5 Prozent über dem Ansatz – und das, obwohl der Stromverbrauch im Flecken im Vergleich zum Vorjahr laut Verwaltung bereits um zehn Prozent gesenkt wurde. Denn es seien von den rund 500 Straßenlampen bereits knapp 300 auf stromsparende LED-Technik umgerüstet worden.

Dennoch lagen die Stromkosten in fast allen Ortsteilen über den Ansätzen. Lediglich Lödingsen blieb mit knapp 1900 Euro im Rahmen. Die höchsten Kosten hat Adelebsen als größter Ort (rund 12100 Euro), es folgen Barterode (2100 Euro), Güntersen (1800 Euro), Erbsen (1100 Euro), Wibbecke (800 Euro) und Eberhausen (700 Euro).

Die Verwaltung schlug nun zwei mögliche Varianten zum Umgang mit den Stromkosten vor. Zum einen könnten die Budgets der Ortsräte um insgesamt 1500 Euro erhöht werden. Zum anderen könnten die Ansätze für Stromkosten für die Straßenbeleuchtung aus den Budgets der Ortsräte genommen und in den Gemeindehaushalte integriert werden.

Petra Löb-Kompart (Grüne) lobte die Anstrengungen zum Stromsparen und bat um die Vergleichszahlen für 2011, um sich ein besseres Urteil bilden zu können. Sie plädierte dafür, die Ortsrats-Ansätze für das laufende Jahr erst einmal um die 1500 Euro zu erhöhen. Darüber hinaus wolle man mit allen Ortsräten gemeinsam besprechen, wie künftig mit den Stromkosten verfahren werden soll.

Diese Position wurde von der CDU-Fraktionsvorsitzenden Nicole Schulz und von Kurt Prutschke (SPD) unterstützt. Prutschke wies darauf hin, dass die Ortsräte mit dem Budget auch die Entscheidung darüber, zu welchen Zeiten Lampen an- und abgeschaltet werden, aus der Hand geben würden. Der Rat beschloss einstimmig, für dieses Jahr die Ortsrats-Ansätze zu erhöhen.

Für das weitere Verfahren soll nun das Gespräch mit allen Ortsräten gesucht werden.

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