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Ansprüche auf Schadensersatz verjährt

Göttinger Gruppe Ansprüche auf Schadensersatz verjährt

Das Landgericht Göttingen hat die ersten fünf Klagen von Anlegern abgewiesen, die ihr Geld der sogenannten Göttinger Gruppe anvertraut hatten. Die Schadensersatzansprüche seien verjährt.

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Göttingen. Die Kläger haben gegen die beklagten Gesellschaften jeweils Schadensersatz im Zusammenhang mit der Beteiligung als atypisch stille Gesellschafter bei Anlagegesellschaften des Unternehmensverbundes der Göttinger Gruppe geltend

gemacht. Sie waren der Auffassung, dass sie über die fehlende Tragfähigkeit des Beteiligungssystems getäuscht worden seien; dazu hätten die beklagten Gesellschaften Beihilfe geleistet.

Die fünf Klagen gehören zu einer Serie von etwa 4500 Anlegerklagen, die sich gegen drei Wirtschaftsprüfungs- oder Unternehmensberatungsgesellschaften der Göttinger Gruppe richten. Zur Begründung der Abweisungen führten die Göttinger Richter aus, die Ansprüche seien nicht ausreichend detailliert, sondern weitgehend pauschalisiert vorgetragen worden. So sei noch nicht einmal ein genauer Schadensbetrag genannt worden. Daher habe ein vorheriger Güteantrag keine fristhemmende Wirkung entwickelt.

Die Schadensersatzansprüche seien daher verjährt (16 O 623/13 u.a.). Damit orientierte sich das Gericht an der aktuellen Rechtssprechung des Bundesgerichtshofs.         

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