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Arbeiten auf Bundesstraße 3

Neue Decke für Kreuzung Arbeiten auf Bundesstraße 3

Seit einigen Wochen quält sich der stadtauswärts fahrende Verkehr zwischen Kaufpark-Zufahrt und der Autobahnanschlussstelle Göttingen auf der Bundesstraße 3 an einer Baustelle vorbei. Die Kreuzung wird ausgebaut.

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Neuer Asphalt: Die Kreuzung wird für das Gewerbegebiet Am Talsgraben ausgebaut.

Quelle: Pförtner

Hintergrund des Ausbaus ist die Entwicklung eines neuen Gewerbegebietes auf Groner Ortsgebiet zwischen Autobahn und der Grenze zu Groß Ellershausen. 35 000 Quadratmeter sollen dort künftig für Gewerbeansiedlungen zur Verfügung stehen. Erlaubt sind „Großhandel, autobahnspezifische Nutzung, Hotel, Fastfood, Gastronomie, Sport und Freizeit sowie Autohäuser“ wie es aus der entsprechenden Vorlage der Göttinger Bauverwaltung hervorgeht.

Gestern haben auf dem rund 330 Meter langen B-3-Abschnitt sowie auf der Auf- und Abfahrt zur A 7 Fräs- und Asphaltierungsarbeiten begonnen. Sie sollen am Freitag, 22. Oktober, abgeschlossen sein, teilt die Stadtverwaltung mit. Während dieser Zeit stehe nur eine Fahrbahn zur Verfügung. Die Auffahrt zur A 7 wird im Verlauf der Arbeiten vom 20. bis 21. Oktober voll gesperrt. Die Umleitungen stadtauswärts und stadteinwärts seien ausgeschildert. Gleichzeitig werden die Abfahrt von der A 7 sowie der Verkehr auf der B 3 durch örtliche Umleitungen durch die Baustelle geführt.

Entwickelt und vermarktet wird das neue Gewerbegebiet Am Talsgraben von der Göttinger Projektentwicklungsgesellschaft CMM. Diese übernimmt auch zwei Drittel des rund eine Million Euro teuren Kreuzungsausbaus. Rund 300 000 Euro zahlt die Stadt Göttingen. Dazu gehört neben einer separaten Rechtsabbiegerspur auch eine neue Verkehrsregelung durch eine Ampelanlage.

Einen konkreten Interessenten für eine Ansiedlung gebe es aber noch nicht, sagt Holger Hentschel von der Göttinger Projektentwicklungsgesellschaft CMM. Die ursprünglich geplante Ansiedlung eines Abholgroßmarktes habe sich aber zerschlagen, weil der Investor darauf bestanden habe, seine Waren auch an Privatpersonen und nicht nur Großabnehmer verkaufen zu wollen. Das, so Hentschel, stehe dem Göttinger Einzelhandelskonzept entgegen. Jetzt, so Hentschel, werde man das Gebiet verkehrstechnisch anbinden und erschließen. Zeitliche Vorgaben gebe es derzeit nicht.

Die Göttinger Politik hatte dem Projekt im vergangenen Jahr zugestimmt – der Bauausschuss einstimmig, der Rat der Stadt mit drei Gegenstimmen. Auch der Ortsrat Grone stimmte dem Vorhaben zu. Der Ortsrat in Groß Ellershausen lehnte ihn bei drei Ja-Stimmen ab.

Von Michael Brakemeier

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