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Sozialministerin besucht Awo-Projekt

Cornelia Rundt Sozialministerin besucht Awo-Projekt

 Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Göttingen errichtet an der Kiesseestraße derzeit einen Neubau für eine gerontopsychiatrische Tagesstätte. Am Mittwochmorgen informierte sich die Niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) über das Projekt und den Stand der Bauarbeiten.

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Sozialministerin Cornelia Rundt (vorn 3. v. r.) und die Landtagsabgeordnete für Göttingen Gabriele Andretta (vorn 2. v. r.) besichtigen gemeinsam mit dem AWO Geschäftsführer Michael Bonder und dem Trialog-Abteilungsleiter Josef Mörz (vorn r.) den Neubau der AWO.

Quelle: Richter

Geismar. Direkt neben dem bestehenden Awo-Gebäude an der Kiesseestraße 63 soll ein Neubau mit 15 Plätzen für ältere Menschen mit seelischen oder geistigen Behinderungen entstehen, erläuterte Awo-Geschäftsführer Michael Bonder. Nach derzeitigem Stand wird der Bau am 1. Dezember dieses Jahres fertig sein, zum 1. Januar 2018 will die Awo darin den Betrieb aufnehmen. Die Gesamtkosten sollen sich einschließlich Grundstückserwerb auf etwa 2,7 Millionen Euro belaufen.

Kaufoption gesichert

„Wenn über Inklusion diskutiert wird“, betonte die Göttinger SPD-Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta, „sind ältere Menschen mit solchen Behinderungen oft nicht im Blick.“ Jüngere Menschen mit seelischen oder geistigen Beeinträchtigungen sind in dem bereits bestehenden, sechs Jahre alten Awo-Gebäude an der Kiesseestraße untergebracht. Das neue Gebäude wird direkt westlich davon errichtet. Beide Gebäude werden durch einen einstöckigen Trakt verbunden. Das Projekt habe sich vergleichsweise leicht realisieren lassen, erklärte Katharina Lankeit don der Awo-Geschäftsführung: Auf das dafür benötigte Grundstück habe sich die Awo bei der Realisierung des 2011 errichteten Erstbaus eine Kaufoption gesichert.

Das Ziel sei unter anderem, die bisherige Trennung zwischen stationärer und ambulanter Betreuung aufzulösen. Das aber, erklärte Sozialministerin Rundt, bereite wegen der komplizierten Finanzierungsverteilung für inhaltlich nur leicht unterschiedliche Bereiche wie beispielsweise ambulanter und stationärer Betreuung Schwierigkeiten. Das Land strebe derzeit an, diese Situation zu verändern und zu verbessern. So solle die bisherige Aufteilung der Kosten zwischen Land und Kommunen verschwinden, das Land solle künftig alles übernehmen.

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