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Arbeitslosenquote in Göttingen sinkt nur leicht auf 7,3 Prozent

Betriebe warten ab Arbeitslosenquote in Göttingen sinkt nur leicht auf 7,3 Prozent

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Südniedersachsen im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber Februar um 0,2 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent. Sie lag damit allerdings 0,3 Prozentpunkte über der Quote vom März 2012.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit zählte im März für den Agenturbezirk Göttingen 17 215 Arbeitslose. Das waren 414 beziehungsweise 2,3 Prozent weniger als im Februar. Gegenüber März 2012 waren jedoch 725 (4,4 Prozent) mehr Menschen auf Arbeitssuche.

„Nicht nur der Winter bestimmt derzeit den Arbeitsmarkt“, fasste Klaus-Dieter Gläser, Geschäftsführer der Göttinger Agentur, die aktuelle Situation zusammen. „Wir haben einen deutlichen Rückgang bei den gemeldeten Stellenangeboten zu verzeichnen, der nahezu alle Bereiche betrifft.

Vor dem Hintergrund der Entwicklungen auf dem europäischen Finanzmarkt und den damit möglicherweise verbundenen Auswirkungen auf die Wirtschaft sind die Betriebe derzeit mit Einstellungen sehr zurückhaltend.“

Der Göttinger Arbeitsagentur wurden im März 817 Stellen von Wirtschaft und Verwaltung gemeldet, 292 beziehungsweise 26,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Arbeitsuchenden in der Region standen insgesamt 1969 Stellen offen, 11,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Für das neue Ausbildungsjahr, das im August oder September beginnt, stellen Wirtschaft und Verwaltung bisher 2065 Lehrstellen und duale Studienangebote zur Verfügung.

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Rückgang um 55 beziehungsweise 2,6 Prozent. Die Zahl der bei Arbeitsagentur und Jobcentern gemeldeten Interessierten stieg hingegen leicht auf 2544.

Derzeit sind noch 1359 Ausbildungsstellen und duale Studienangebote offen, 1511 Jugendliche haben noch keine Zusage für einen Ausbildungsplatz erhalten. Agenturchef Gläser appellierte an die Arbeitgeber, in ihren Bemühungen um den beruflichen Nachwuchs nicht nachzulassen.

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