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Auch die Privaten bitten zur Kasse

Auch die Privaten bitten zur Kasse

Nicht nur gesetzlich Krankenversicherte werden zur Kasse gebeten: Zum Ende vergangenen Jahres wie auch zu Jahresbeginn haben viele private Kassen ihren Versicherten für das Jahr 2010 deutlich höhere Beiträge angekündigt, weiß Elke Tiebel von der Göttinger Verbraucherberatung.
Die Begründungen dafür sind im Wesentlichen bei allen Unternehmen gleich: Anpassung der Sterbetafeln, Kostensteigerungen im ambulanten und stationären Bereich sowie zusätzliche Umlagen aufgrund des Basistarifes. Zwar hätten die betroffenen Versicherten im Fall von Beitragserhöhungen ein Kündigungsrecht innerhalb eines Monats nach Zugang der Änderungsmitteilung, aber, so Tiebel: „Der Entschluss, das private Krankenversicherungsunternehmen zu wechseln, sollte nicht voreilig gefasst werden.“
Ebenso wie gesetzlich Versicherte sollten Mitglieder privater Krankenversicherungen vor einem Wechsel den derzeitigen Versicherungsschutz zunächst dahingehend überprüfen, ob es andere Möglichkeiten gibt, die Beitragserhöhung finanziell abzufedern. So könnten eine Herausnahme überflüssiger Leistungen oder die Wahrnehmung des gesetzlich garantierten Rechts auf Umtarifierung eine sinnvolle Alternative sein. Tiebel: „Eine zusätzliche Krankenhaus- oder Kurtagegeld-Versicherung ist regelmäßig überflüssig.“ Statt Einbettzimmer mit Chefarztbehandlung könne das Zwei- oder Mehrbettzimmer eine preisgünstigere Variante sein.
Außerdem könne die Erstattung beim Zahntarif gemindert oder ein Tarif mit Selbstbeteiligung gewählt werden. Im Einzelfall könnten auch der Wechsel in den Basistarif oder den Standardtarif der Rentner die finanziell bessere Alternative sein.

hein

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Millionen gesetzlich Krankenversicherte müssen in den kommenden Monaten mit höheren Beiträgen rechnen: Bislang haben neun Kassen angekündigt, von ihren Mitgliedern demnächst Zusatzbeiträge zu erheben. Dem sind die Versicherten allerdings nicht wehrlos ausgeliefert, erklärt die Stiftung Warentest. Nach der Erhebung der Zusatzbeiträge haben sie ein außerordentliches Kündigungsrecht. Normalerweise ist der Versicherte 18 Monate an seine Kasse gebunden.

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