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Auffällig: Sparkassen-Arena trägt buntes Gewand

Gestaltung der Hallenfassade Auffällig: Sparkassen-Arena trägt buntes Gewand

Nicht mehr lang, und in der Sparkassen-Arena, dem Sporthallen-Neubau auf dem Schützenplatz, treiben Schüler erstmals Sport. Bereits jetzt, rund zwei Monate vor den ersten Probeläufen, ist die Arena nicht zu übersehen: Der Bauherr Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) hat sich hinsichtlich der Fassaden-Gestaltung für ein auffälliges und farbenfrohes Mosaik entschieden.

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Bunte Rechtecke prägen die Fassade der Arena: Die sogenannten Querriegel waren im Grundpreis der Halle enthalten.

Quelle: Stein

Für die einen mag die Fassade nun zu bunt sein, die Rückmeldungen, die bis dato bei der GoeSF eingegangen sind, seien jedoch mehrheitlich positiv, berichtet Goe-SF-Geschäftsführer Alexander Frey. Und auch der Sponsor Sparkasse Göttingen ist zufrieden.

„Wir haben uns einvernehmlich geeinigt“, berichtet Michael Rappe, Direktion Vorstandsreferat und Kommunikation der Sparkasse. Eine Einflussnahme auf die Farbgebung der Fassade sei seitens der Sparkasse nicht zur Bedingung für ein Sponsoring gemacht worden. Demnächst werde das Sparkassen-Logo an der Außenwand angebracht, und Rappe erwartet nicht, dass sich die Farben beißen werden. Im Gegenteil: „Uns gefällt das, wir sind damit zufrieden“, unterstreicht Rappe.

Für einen „lebendigen Farbtupfer in einer Gegend, die sonst nicht so von architektonischen Highlights geprägt ist“ hält GoeSF-Chef Alexander Frey den bunten Plattenbehang an der Außenwand. „Wir haben hier sehr viele Bauten aus den 70er Jahren und wollten vom relativen Beton-Einheitsbau weg.“ Es soll auf den ersten Blick erkennbar sein, dass die Halle nicht gewerblich genutzt wird, sondern Leben und Emotionen beherbergt – „Lebendigkeit ausstrahlt“. Deswegen habe man den Farbvorschlag der Architekten auch gern aufgenommen.
An der Entscheidungsfindung beteiligt sei eine „Projektsteuerungsgruppe“ der GoeSF gewesen, die sich ihren Beschluss vom Aufsichtsrat bestätigen ließ, berichtet Frey. Auf „einhellige Zustimmung“ sei man bei diesem gestoßen.

Allerdings warnt der GoeSF-Geschäftsführer davor, das Farbkonzept der Sparkassen-Arena zu bewerten, ohne das endgültige Erscheinungsbild zu kennen. Erst am Donnerstag wurde der momentan noch weiß verputzte Westbereich der Halle probeweise rot gestrichen, eine „Musterfläche“ erstellt. Beide Eingangsbereiche sollen sich später am dunkelsten Rot der Fassaden-Querriegel orientieren, momentan geht es noch um das endgültige Mischverhältnis.

„Es ist die wichtigste Sportstätte Göttingens, und wir wollten sie nicht verstecken“, sagt Frey über die Fassadengestaltung. Diese überzeugt ihn allein deshalb, weil „sie überhaupt erstmal zur Kenntnis genommen wird“. Ziel war, sich von den „tristen Schotterflächen drumherum deutlich abzuheben, darauf hinzuweisen, dass Leben in der Bude ist“.

Sollte die Fassade bei den Göttingern dauerhaft auf Ablehnung stoßen, können die montierten Platten theoretisch auch ausgetauscht und andere Farbtöne gewählt werden. Daran sei aber nicht gedacht, betont Frey. „Das würde viel Geld kosten. Das ist wie bei einem Haus, das mit Schindeln behangen ist. Die reißt man ja auch nicht einfach runter und ersetzt sie durch Holz.“

Von Eduard Warda

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Die Sparkassen-Arena wird zukünftig die Lokhalle als zentrale Sporthalle Göttingens ablösen – zumindest so lang die Basketballer der BG Göttingen dem Profisport erhalten bleiben und die neue Halle nutzen. Von Eduard Warda.

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