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Aufschwung am Arbeitsmarkt hält an

Arbeitslosenquote sinkt Aufschwung am Arbeitsmarkt hält an

Der Arbeitsmarktaufschwung hält auch in Südniedersachsen weiter an. Nach dem saisonbedingten Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Januar ging die Zahl der Arbeitslosen im Februar wieder leicht zurück.

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Im zurückliegenden Monat waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Göttingen 19 174 Menschen arbeitslos gemeldet, 405, das sind 2,1 Prozent, weniger als im Januar und 1724 (8,2 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 8,6 Prozent, 0,7 Prozentpunkte unter dem Wert im Februar 2010.

Die Zahl der Arbeitslosen ist jedoch keine starre Größe. Dahinter verbargen sich im Februar 3874 Zugänge in und 4183 Abgänge aus Arbeitslosigkeit. Von der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt konnten arbeitslose Jugendliche unter 25 Jahre profitieren. In dieser Gruppe sank die Arbeitslosigkeit der Agentur zufolge im Februar um 6,8 Prozent auf 1769. Demgegenüber stieg der Anteil der Arbeitslosen über 50 Jahre um drei Prozent auf 5578. Nach wie vor profitieren insbesondere die Arbeitslosengeld-I-Bezieher vom Aufschwung. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Arbeitslosen hier um 17,1 Prozent auf 6282 im Februar zurück. Demgegenüber sank die Zahl der von den Jobcentern betreuten Arbeitslosen im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende lediglich um 3,2 Prozent auf 12 892.

„Der Arbeitsmarkt nimmt nach der Wirtschaftskrise Fahrt auf, und davon profitieren insbesondere zunächst gut qualifizierte, arbeitsmarktnahe Bewerber“, erklärte Klaus-Dieter Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Göttinger Arbeitsagentur. Besonders hoch sei die Nachfrage beispielsweise in den Bereichen Elektronik, Soziales und Gesundheit. Gläser appelliert an die Betriebe, die älteren Arbeitsuchenden in die Stellenbesetzungen mit einzubeziehen. Die Erfahrung langjähriger Berufstätigkeit bereichere jedes Unternehmen und unterstütze auch die Ausbildung neuer Fachkräfte.

Der Agentur werden mehr offene Stellen gemeldet. Im Februar hatten die Unternehmen im Agenturbezirk 911 Arbeitsplätze neu gemeldet, 765 davon sozialversicherungspflichtig. Die Unterbeschäftigung (Arbeitslose plus weitere, unter anderem mit Ein-Euro-Job) betrug nach vorläufigen Angaben 24 778, 10,6 Prozent weniger als vor einem Jahr.

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