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Ausflugsziel verliert an Attraktivität

Wildgehege Ausflugsziel verliert an Attraktivität

Das Wildgehege Rinderstall, das seit mehr als 35 Jahren besteht, wird geschlossen. In den nächsten Tagen lässt die Leiterin des Mündener Stadtwalds, Revierförsterin Susanne Hoffmann, die sieben Wildschweine und drei Stück Damwild schießen.

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Für sie und ihre Mitarbeiter ist das nichts Außergewöhnliches, teilt die Försterin auf Tageblatt-Anfrage mit. Bisher seien dort jedes Jahr fünf bis sechs Stück Wild geschossen worden, um den Bestand konstant zu halten. Der Zaun werde mindestens bis Sommer stehen bleiben. Der Inhaber des benachbarten Waldgasthauses, Dieter Siegmann (73), habe der Stadt mitgeteilt, dass er einen Nachfolger suche.

„Eventuell ist der neue Inhaber bereit, den Betrieb des Geheges zu übernehmen“, erläutert Hoffmann. Siegmann selbst habe das Anfang Dezember abgelehnt. Die Stadtverwaltung hatte ihm das Angebot gemacht, im Gegenzug das marode Gehege zu sanieren. Siegmann hatte bereits schon einmal für fünf Jahre die Pflege übernommen. Dann hatte der Tierarzt allerdings Alarm geschlagen. Die Tiere seien vernachlässigt worden. Daraufhin musste die Stadt, die weiterhin Eigentümerin des Wildes war, wieder einspringen.

Siegmanns Ehefrau Ursula will sich am Telefon nicht zur Angelegenheit äußern. Die Fronten seien ohnehin schon verhärtet, erklärt sie. Sie wolle den Konflikt mit der Stadt nicht eskalieren lassen. Mit der Schließung des Geheges verliere das Ausflugsziel aber stark an Attraktivität, stellt sie klar. Das Museum der Jägerschaft, das sich ebenfalls am Rinderstall befinde, gleiche das nicht aus. Bisher seien neben Ausflugsgästen auch viele Schulklassen und Jugendliche vom Jugendwaldheim zu Besuch gekommen.

mic

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