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Autobahn 7 dicht, Bundesstraße 3 dicht

Stau-Chaos Autobahn 7 dicht, Bundesstraße 3 dicht

Stau, genervte Fahrer, verstopfte Straßen: Rund um Göttingen hat es bei Autofahrern gestern nur ein Thema gegeben: Das Verkehrschaos nach der Sperrung der Autobahn 7. Wegen eines Erdrutsches musste am Montag die Nordfahrbahn gesperrt werden.

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Autobahn 7 südlich der Anschlussstelle Göttingen-Nord: Wer nach Norden will, muss abfahren, der Verkehr staut sich.

Quelle: Hinzmann

Die Folge: Neun Kilometer Stau auf der A 7 und zeitweise Stillstand im Stadtgebiet. Gestern um 13.30 Uhr wurde die A 7 wieder freigegeben.

Rund 26 Stunden lang herrschte zuvor auf vielen Straßen der Region Ausnahmezustand. „Die ganze Zeit Lkw an Lkw, man kommt nicht mehr über die Straße“, ärgerte sich gestern Mittag Klaus Fischer aus Angerstein. Kaum ein Ort im Bereich der Umleitungsstrecke an der B 3, der nicht betroffen war.

Denn: Das Chaos durch die gesperrte Autobahn wurde am frühen Dienstagmorgen noch durch einen Lastwagenunfall auf der Bundesstraße 3 verstärkt. Zwischen Nörten-Hardenberg und Sudheim war gegen 1 Uhr ein 59-jähriger Fahrer mit seinem Sattelzug von der Straße abgekommen und auf die Seite gekippt. Der Fahrer blieb unverletzt, der Lkw liegen. Für die Aufräumarbeiten war die B 3 bis gegen 8.20 Uhr gesperrt.

Eigentlich hätten die Autofahrer, die auf der A 7 in Richtung Norden fahren wollten, ab der Anschlussstelle Nörten-Hardenberg wieder freie Fahrt gehabt. Die Polizei sperrte aber am Montagnachmittag die Nörtener Ausfahrt der B 3 und leitete den gesamten Verkehr über die B3 bis nach Northeim und erst dort wieder auf die Autobahn. Grund: Wer in Nörten von der B 3 abfahren und dann auf die A 7 fahren möchte, muss erst auf die B 446 fädeln. „Ein Nadelöhr“, so Heinz Kornrumpf, Chef der Göttinger Autobahnpolizei. Und weiter: „Wir haben dort versucht, mit sechs Mann den Verkehr dort zu regeln, trotzdem floss er nicht.“ Die Sperrung der B 3-Ausfahrt Nörten habe sich bereits bei nächtlichen Sperrungen der Autobahn bewährt. „Wir haben die neue Umleitung bereits ausgeschildert“, so Kornrumpf. Von Göttingen-Nord bis Nörten heißt die Strecke „U 7“, bis Northeim dann „U 9“.

Nach den Lkw-Unfall mussten die umgeleiteten Autofahrer dann doch bei Nörten über das „Nadelöhr“ auf die Autobahn fahren. Im Berufsverkehr ging auf der B 3 zeitweise nichts mehr. Wer von Göttingen nach Northeim zur Arbeit pendeln musste, brauchte für die Strecke mehr als zwei Stunden.

Unterdessen arbeiteten rund 20 Mitarbeiter der Baufirmen mit zehn schweren Fahrzeugen daran, den Erdrutsch an der A 7-Brücke bei Bovenden zu stabilisieren. Wie Sebastian Post vom Straßenbauamt Gandersheim erklärt, wurde die ganze Nacht hindurch Schotter gefahren, um das Loch zu verfüllen. „Nur um Mitternacht mussten wir eine Zwangspasue machen“, sagt er. Rund 400 Kubikmeter Schotter wurden transportiert, Arbeiter und schweres Gerät der Baustelle zusammengezogen. Gegen 11 Uhr war der Großteil der Arbeit erledigt, um 13.30 Uhr wurde die A 7 wieder freigegeben. „Zehn Minuten später hatte sich der Stau aufgelöst“, so Kornrumpf. In Angerstein standen die Laster immer noch.

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Von Redakteur Verkehrschaos auf der A7

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