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Straßensperrungen plagen Autofahrer

Auf in den Stau Straßensperrungen plagen Autofahrer

Auch in dieser Woche benötigen Autofahrer in der Region starke Nerven: Eine Fülle von Sperrungen und Umleitungen werden voraussichtlich erneut zu Staus und längeren Fahrzeiten führen.

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Auch in dieser Woche benötigen Autofahrer in der Region starke Nerven: Eine Fülle von Sperrungen und Umleitungen werden voraussichtlich erneut zu Staus und längeren Fahrzeiten führen.

Quelle: DPA

Göttingen. Hauptproblem derzeit: die in Fahrtrichtung Süden seit dem 22. Mai ab der Kreisgrenze Göttingen/Northeim Richtung Süden gesperrte Bundesstraße 3. Allerdings: Ein Ende ist abzusehen, weil die Bauarbeiter bereits die beiden Fahrspuren in Richtung Norden mit einem neuen Belag versehen. Auf die beiden bereits fertigen Gegenspuren wird zurzeit der Verkehr in Richtung Norden umgeleitet. Diese Arbeiten an der Fahrbahn sollen bis 7. Juli dauern.

Das nächste Problem: Die B 27 ist bei Ebergötzen in Richtung Göttingen bis voraussichtlich Mitte August dicht. Das bereitet besonders den Autofahrern aus dem Raum Duderstadt/Gieboldehausen Probleme. Die von der Straßenbaubehörde Goslar offiziell ausgewiesene Umleitung Duderstadt-Northeim-Nörten-Hardenberg ist für die meisten Autofahrer uninteressant, weil viel zu lang und damit zeitaufwendig. Die weitaus meisten suchen sich Schleichwege über kleinere Straßen im Landkreis. Die wiederum können vom Schwerlastverkehr kaum genutzt werden, die Straßen sind zu schmal, die Ortsdurchfahrten oftmals eng.

Autofahrern aus dem Nordosten des Landkreises und nördlich davon müssen sich mit einer weiteren Straßensperrung herumschlagen. Die Kreisstraße 1 zwischen Eddigehausen und der Abzweigung zur Burg Plesse ist ab Montag, 26. Juni, gesperrt. Der Grund: Neben der Straße wird ein Radweg gebaut. Für die Arbeiten sind 320 000 Euro Gesamtkosten eingeplant, wobei 158 000 Euro vom Bund kommen. Die Arbeiten werden bis August dauern. Der Verkehr wird weiträumig über Nörten-Hardenberg, Parensen, Harste und Lenglern bis zum Autobahnzubringer in Weende umgeleitet.

Dies ist damit ist die dritte Sperrung im Flecken Bovenden. Wenig erfreut darüber ist der Bovender Bürgermeister Thomas Brandes (SPD). Er kritisiert „das unglückliche zeitliche Zusammentreffen“ und eine „mangelnde Absprache“. Durch die Baustellen würden die alten Durchfahrten wieder belastet. Außerdem müssten Pendler aus Reyershausen, Spanbeck und Billingshausen, die mit dem Bus zur Arbeit führen, jetzt mehr Zeit einplanen, heißt es in der Fleckenverwaltung.

Die Göttinger Kreisverwaltung ficht die Kritik aus Bovenden nicht an, auch wenn man dort das zeitliche Zusammentreffen der Bauarbeiten an drei Orten für „unglücklich“ hält. „Wenn man jetzt nicht baut, muss man neu beginnen zu planen – entweder jetzt, oder lange Zeit nicht“, sagt Verwaltungssprecher Ulrich Lottmann.

Im Göttinger Süden kommt die Sperrung der Kreuzung der Landesstraßen 29 und 30 im Bereich Niedernjesa-Obernjesa, Sieboldshausen und Rosdorf. An der unfallträchtigen Kreuzung lässt der Landkreis einen Verkehrskreisel bauen. Damit ist auch der Bahnübergang bei Niedernjesa unbenutzbar, was wiederum dem ohnehin hochbelasteten Bahnübergang Obernjesa noch mehr Verkehr beschert.

Einziger Lichtblick: Die einseitige Sperrung der B 27 zwischen der Kreuzung Hoffmannshof und dem Weender Krankenhaus, die eigentlich am Montag, 26. Juni, beginnen sollten, ist verschoben. Allerdings nur vorläufig: Die Errichtung einer Lärmschutzwand und damit die Sperrung beginnt nun am 10. Juli.

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