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B 27: Matschige Fahrbahn ärgert Autofahrer

Straße schlecht gereinigt B 27: Matschige Fahrbahn ärgert Autofahrer

Die Kommunikation klappt: Kaum nimmt der Reporter die matschige Zufahrt zur B27 ins Visier seiner Kamera, rüstet ein Arbeiter schon die Kehrmaschine. Viertelstündlich, so sagt er, reinige er die Straße. Am Tag lediglich einmal, glauben seine Kritiker.

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Matschige B 27: Anwohner klagen seit Monaten über schmierigen Dreck auf der Fahrbahn.

Quelle: Gückel

Die Friedländer sind verärgert. In der Gemeindeverwaltung häufen sich die Klagen über die verdreckte Fahrbahn vom Ortsausgang Friedland bis hinter Marzhausen. Wer hier durch muss, kann sein Auto gleich in die Waschanlage fahren. Brocken klebrigen roten Tons schleudern die im Zehn-Minuten-Takt an- und abfahrenden Schwertransporter von den Rädern. Der Dreck stammt aus der Tongrube, in die seit dem Sommer Gestein und Erde aus dem Neubau des Bahntunnels bei Witzenhausen versenkt werden. Ein umfangreiches Planfeststellungsverfahren, so Ziegelwerk-Chef Rainer Nothdurft, habe die Bahn seinerzeit angestrengt. In der Genehmigung sei auch geregelt, wie bei der Anlieferung von rund 140 000 Kubikmetern Gestein von der beauftragten Transportfirma die Straßen sauber zu halten sind.

Diesen Auftrag hat eine Hersfelder Firma. Rund 7000 Transporte muss sie fahren. Ein Spülwagen und eine Kehrmaschine stehen zwar bereit, doch diese, so klagen Friedländer, würden viel zu selten eingesetzt. Tatsächlich zieht sich plakativ eine rote Matschspur von der Tonkuhle über die Hälfte des Kreisels bis Marzhausen. Die Antwort, ob es stimmt, dass die Genehmigung eine Waschanlage für die Lkw vorschreibt, blieb der Firmenchef dem Tageblatt gestern schuldig. Von Tonbrocken gereinigt wurden die riesigen Stollenräder gestern jedenfalls von den Fahrern nur mit der bloßen Hand.

Bebenroth-Bahntunnel bei Witzenhausen

Der Bebenroth-Bahntunnel durch den Stürzliederberg zwischen Witzenhausen und Neuseesen modernisiert die Nord-Süd-Strecke von Göttingen nach Bebra. Der alte, 1875 erbaute zweigleisige Tunnel entspricht nicht mehr den Sicherheitsansprüchen. Er darf nur noch eingleisig befahren werden. Der parallele neue Tunnel wird 1040 Meter lang. Seit Februar 2010 wird dort gebaut. 90 000 Kubikmeter Gestein werden aus der Röhre, weitere 70 000 aus Voreinschnitten geholt. Befahrbar ist die neue Strecke ab April 2013.

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