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Badeparadies Eiswiese: 8,75 Millionen Besucher seit 1998

Mehr Langzeitbesucher und Kasseler Badeparadies Eiswiese: 8,75 Millionen Besucher seit 1998

663 000 Besucher haben im Jahr 2012 im Göttinger Badeparadies geplanscht, sind im großen Becken geschwommen oder haben in der Sauna geschwitzt – das zweitbeste Ergebnis seit Eröffnung der Anlage vor gut 14 Jahren an der Eiswiese. Für den Leiter der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF), Alexander Frey, ist es „eine super Bilanz“.

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Austragungsort für die Rutschmeisterschaft: Badeparadies Eiswiese.

Quelle: Heller

Göttingen. Allein der Saunabereich habe wieder mehr als 100 000 Gäste gelockt – ein weiterer Zuwachs gegenüber den Vorjahren.

Geplant wurde die Anlage einst für etwa 350 000 Besucher im Jahr. „Mehr hatte man schlicht nicht erwartet“, sagt Frey. Inzwischen erreicht die Freizeiteinrichtung mit Besuchern aus Südniedersachsen, Thüringen und Nordhessen nahezu regelmäßig fast das Doppelte: 655 000 Gäste zählte die GöSF schon 2005. In den darauffolgenden Jahren waren es 641 000 (2006) und 653 000 (2007 und 2008). 2009 folgte im Zuge der Wirtschaftskrise ein kleiner Einbruch mit 628 000 Bade- und Saunagästen. Danach waren es wieder 640 000.

Sein bisherigen Besucherrekord hatte das Badeparadies 2011 mit 666 000 Gästen. Viel hätte also im vergangenen Jahr bei 663 000 Besuchern nicht gefehlt, um einen neuen Rekord aufzustellen. Eine entscheidende Rolle spiele bei dieser Entwicklung der Anbau mit einem Lehrschwimmbereich vor knapp neun Jahren.

Davor hatte sich die Besucherzahl bei etwa 570 000 eingependelt, erklärt Frey. Außerdem sei die Saunalandschaft als besonders starkes Zugpferd mit der Zeit immer weiter ausgebaut worden – inklusive eines neuen privat betriebenen Wellnessbereiches in der Walkemühle.

Zählt man die Besucherzahlen zusammen, hatte das Badeparadies seit seiner Eröffnung 1998 bis zum Jahreswechsel 8,75 Millionen Gäste. Und die blieben inzwischen länger in der Anlage als früher, hat Frey beobachtet. Statt drei Stunden würden etliche gleich vier und mehr Stunden buchen. „Sie kombinieren dann Baden mit Sauna oder spannen einfach richtig aus.“

Auffällig sei auch, dass immer mehr Gäste aus Kassel kämen. Die „stärksten“ Tagen mit besonders vielen Besuchern im überdachten und beheiztem Badeparadieses seien übrigens im Sommer, ergänzt der GoeSF-Chef. Und zwar dann, „wenn wir über die Ferien mehrere Regenwochen hatten“.

Zum Start der Saison 2013 habe die GoeSF die Kassenanlagen erneuert, so Frey. Ob sich die zugleich angehobenen Eintrittspreise negativ auf die Besucherzahlen auswirken, sei noch nicht abzusehen. Etliche Stammgäste hätten zuvor noch Sparcards mit Vorauskasse zum alten Preis gekauft. Unabhängig davon seien im Schnitt 80 000 Spar-Karten im Umlauf – „also rechnerisch in jedem Göttinger Haushalt eine“.

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